Autoabsatz in Europa knackte Zehn-Millionen-Marke

Frankfurt - Der Autoabsatz in Europa ist auch im September gestiegen. In den ersten neun Monaten rollten 10,4 Millionen Wagen neu auf Europas Straßen - ein Plus von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Herstellerverband Acea heute, Freitag, mitteilte. In Österreich war die Zahl der Neuzulassungen mit 237.193 Autos fast stabil (minus 0,1 Prozent).

Obwohl in der Europäischen Union die Marke von zehn Millionen Fahrzeugen überschritten wurde, sei der Markt noch immer weit vom Vorkrisenniveau entfernt, beklagte der Herstellerverband. So seien 2007 im selben Zeitraum fast zwölf Millionen Fahrzeuge neu zugelassen worden.

Im September stiegen die Neuzulassungen in der EU dank Erholung in Südeuropa und Verschrottungsprämien um 9,8 Prozent auf 1,36 Millionen Fahrzeuge. In Österreich erhöhten sie sich nicht einmal halb so stark - um 4,4 Prozent auf 25.966 Stück.

Trotz des Abgasskandals hat der Volkswagen-Konzern dem Verband zufolge im vergangenen Monat seinen Absatz in der EU um 8,4 Prozent erhöht. Die Abgasmanipulationen bei Diesel-Autos von Volkswagen wurden allerdings erst am 18. September publik. Experten erwarten, dass eventuelle Auswirkungen auf den Neuwagenabsatz erst in einigen Wochen oder Monaten sichtbar werden. Da andere Hersteller wie Daimler, BMW oder Fiat stärker zulegten, schrumpfte der Marktanteil von VW im September auf 23,3 von 23,6 Prozent im Vorjahresmonat.

San Diego (Kalifornien) (APA/dpa) - Im Bemühen um mehr Sicherheit bei autonom fahrenden Autos fordert der Chiphersteller Qualcomm klare Vorgaben der Politik an Autobauer und Zulieferer. Dabei gehe es um den Einsatz von Technologien, damit Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.
 

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Qualcomm-Vorstand: Politik muss Vorgaben machen für autonomes Fahren

Wien/Wels (APA) - KTM-Chef Stefan Pierer wird erneut ein freiwilliges Übernahmeangebot für den börsennotierten deutschen Autozulieferer SHW AG legen. Pierer ist bereits Hauptaktionär des Unternehmens. Das Erwerbsangebot an die SHW-Aktionäre diene dem strategischen Ausbau der bestehenden Beteiligung von 49,38 auf bis zu 75,1 Prozent, teilte die zur Pierer Industries AG zählende SHW Beteiligungs GmbH am Montag mit.
 

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KTM mit neuem Übernahmeangebot für deutsche SHW

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret warnt vor einem Deregulierungswettlauf mit Großbritannien nach dem Brexit. "Manche britischen Politiker rechnen sich ja Vorteile im Wettbewerb der Finanzplätze aus. Einen Deregulierungswettbewerb hielte ich aber für äußerst gefährlich", sagte Dombret im Interview mit "Welt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht.
 

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Bundesbanker warnt vor Deregulierungswettlauf nach dem Brexit