Auto-Zulieferer Norma knackte 2017 die Umsatz-Milliarde

Frankfurt (APA/Reuters) - Der deutsche Auto- und Industriezulieferer Norma hat 2017 erstmals mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Die Erlöse stiegen um 13,7 Prozent auf rund 1,02 Mrd. Euro, wie das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt am Mittwoch mitteilte.

Der auf High-tech-Leitungen und Befestigungsschellen spezialisierte Konzern profitierte unter anderem davon, dass sich der US-Markt für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen deutlich schneller erholte als erwartet. Zum Umsatzplus trugen neue Töchter rund 57 Mio. Euro bei, das organische Wachstum belief sich auf 8,6 Prozent.

Norma-Chef Bernd Kleinhens zeigte sich für die Zukunft optimistisch. "Dank unserer Investitionen in Forschung und Entwicklung, Werke, Testlabore und Systeme weltweit sind wir auch für zukünftiges Wachstum gut gerüstet", sagte Kleinhens, der zum Jahreswechsel die Konzernführung übernommen hatte. Einen Ausblick für 2018 will der Manager, der zuvor für Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb zuständig war, bei Vorlage der endgültigen Zahlen am 21. März geben.

Norma stellt mehr als 35.000 Produkte her, die Kunden in 100 Ländern in Autos, Flugzeuge und Landmaschinen einbauen. Die Erzeugnisse kommen aber auch in Produktionsanlagen für die Pharma- und Biotech-Industrie zum Einsatz.

Im vergangenen Jahr steigerte Norma das bereinigte Betriebsergebnis (Ebita) um 10,8 Prozent auf 174,5 Mio. Euro. Aufgrund gestiegener Rohstoffkosten schrumpfte die Ebita-Marge auf 17,2 von zuletzt 17,6 Prozent. Die US-Steuerreform bescherte den Hessen im vierten Quartal einmalig 33,9 Mio. Euro, die aber nicht ins bereinigte Ergebnis einbezogen werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte