Auto-und Luftfahrtzulieferer HTI halbierte 2017 Verlust

Wien (APA) - Der an der Wiener Börse notierte Auto-und Luftfahrtzulieferer HTI High Tech Industries hat den Verlust im Jahr 2017 von 18,9 auf 9,3 Mio. Euro halbiert. Darin sei ein Verlust aus dem Verkauf der Kunststoffspritzguss­Gesellschaften in Höhe von 9,9 Mio. Euro enthalten, teilte das Unternehmen am Mittwochnachmittag mit.

HTI konzentriert sich künftig wie berichtet auf den Geschäftsbereich Aluminiumdruckguss. Das Ergebnis aus dem fortgeführten Bereich beläuft sich auf -1,0 Mio. Euro, nach einem Verlust von 19,4 Mio. Euro im Jahr davor.

"Mit Blick auf die Prognosen für den Automobilmarkt sieht der Vorstand den Herausforderungen der kommenden Jahre positiv entgegen", hießt es in der Mitteilung. Der Vorstand geht davon aus, dass Aluminium als Werkstoff zur Reduktion von Fahrzeuggewicht und Energieverbrauch in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird. Komplexe Aluminiumdruckgussteile seien insbesondere auch in der derzeit stark wachsenden Elektromobilität gefragt.

Per Jahresende 2017 weist HTI ein Konzern-Eigenkapital von 5,5 Mio. Euro aus. Im Jahr davor war dieses noch mit 13,2 Mio. Euro negativ. Ende April 2017 hatte der Hauptgeldgeber eine Forderung in Höhe von 40 Mio. Euro in ein nachrangiges Darlehen ohne Rückzahlungsverpflichtung umgewandelt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro