Auto Show Detroit: Hohe Erwartungen der Automobilbranche

Detroit (Michigan) - Nachdem die Autohersteller ihre jüngsten Technik-Spielzeuge auf der Elektronikmesse in Las Vegas zeigen konnten, steht das erste klassische Branchentreffen des neuen Jahres an: Am Montag (12. Jänner) beginnt die North American International Auto Show in Detroit - eine der wichtigsten Messen der internationalen Autoindustrie.

Zwei Wochen lang wird die US-Metropole zum Schauplatz für die neuesten Modelle und Branchentrends. Die Veranstaltung öffnet am kommenden Montag zum 27. Mal ihre Pforten, zunächst nur für die Presse und Händler, vom 17. bis 25. Jänner dann auch für Privatbesucher. Die Veranstalter erwarten mehr als 800.000 Besucher und versprechen 40 bis 50 Welt- und Nordamerika-Premieren.

Das diesjährige Kräftemessen der Autobauer steht im Zeichen niedriger Benzinpreise und einer wieder genesenen US-Konjunktur. 2014 hat der Autoabsatz in der weltgrößten Volkswirtschaft nicht zuletzt dank des massiven Ölpreisverfalls weiter kräftig zulegen können. Die Verkaufszahlen stiegen bereits das fünfte Jahr in Folge, nachdem sie während der Rezession 2009 auf ein 27-Jahres-Tief gefallen waren.

Die Hersteller wollen weiter vom Aufschwung profitieren, in Detroit erwarten die Veranstalter 40 bis 50 Premieren. "Die Kauflaune ist groß, Produktion und Verkäufe ziehen weiter an, die Industrie ist so stark wie seit Jahren nicht mehr", sagt Messechef Scott LaRiche. Leistungsstarke Sportwagen dürften die große Bühne am stärksten beanspruchen, doch SUV und Pick-up-Trucks werden ebenfalls nicht zu kurz kommen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro