Auto-Lobby fürchtet neue Steuern - Ministerium verweist auf Gespräche

Während die Kfz-Industrie nicht müde wird vor neuen Steuern zu warnen, gibt sich das Finanzministerium weiter zugeknöpft. "Wir verweisen auf die laufenden Verhandlungen, es wird dann ein Gesamtpaket präsentiert", so eine Sprecherin heute, Montag, zur APA.

Der ARBÖ hat heute einmal vorgerechnet, wie es die vergangenen zehn Jahre war: Dreimal wurde die Mineralölsteuer angehoben, fünfmal die NoVA-Regelung verschärft, einmal die motorbezogene Versicherungssteuer erhöht und einmal der Sachbezug für Dienstkraftwagen angehoben.

Das Potenzial ist jedenfalls sehr groß: Im Land sind 4,6 Millionen Autos angemeldet, also rein statistisch betrachtet hat rund jeder zweie Österreicher ein Auto. Einer Studie der Universität Duisburg-Essen zufolge kostete im Vorjahr in Deutschland ein neues Auto knapp 27.200 Euro. Der Listenpreis war damit rund dreimal so hoch wie 1980.

FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek betonte heute, dass Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) "die Abhängigkeit der Menschen vom Pkw nicht länger missbrauchen" dürfe "um Geld zu scheffeln".

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach