Auto-Lobby fürchtet neue Steuern - Ministerium verweist auf Gespräche

Während die Kfz-Industrie nicht müde wird vor neuen Steuern zu warnen, gibt sich das Finanzministerium weiter zugeknöpft. "Wir verweisen auf die laufenden Verhandlungen, es wird dann ein Gesamtpaket präsentiert", so eine Sprecherin heute, Montag, zur APA.

Der ARBÖ hat heute einmal vorgerechnet, wie es die vergangenen zehn Jahre war: Dreimal wurde die Mineralölsteuer angehoben, fünfmal die NoVA-Regelung verschärft, einmal die motorbezogene Versicherungssteuer erhöht und einmal der Sachbezug für Dienstkraftwagen angehoben.

Das Potenzial ist jedenfalls sehr groß: Im Land sind 4,6 Millionen Autos angemeldet, also rein statistisch betrachtet hat rund jeder zweie Österreicher ein Auto. Einer Studie der Universität Duisburg-Essen zufolge kostete im Vorjahr in Deutschland ein neues Auto knapp 27.200 Euro. Der Listenpreis war damit rund dreimal so hoch wie 1980.

FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek betonte heute, dass Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) "die Abhängigkeit der Menschen vom Pkw nicht länger missbrauchen" dürfe "um Geld zu scheffeln".

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

Newsticker

EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

Newsticker

Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

Newsticker

Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia