Auto-Lobby fürchtet neue Steuern - Ministerium verweist auf Gespräche

Während die Kfz-Industrie nicht müde wird vor neuen Steuern zu warnen, gibt sich das Finanzministerium weiter zugeknöpft. "Wir verweisen auf die laufenden Verhandlungen, es wird dann ein Gesamtpaket präsentiert", so eine Sprecherin heute, Montag, zur APA.

Der ARBÖ hat heute einmal vorgerechnet, wie es die vergangenen zehn Jahre war: Dreimal wurde die Mineralölsteuer angehoben, fünfmal die NoVA-Regelung verschärft, einmal die motorbezogene Versicherungssteuer erhöht und einmal der Sachbezug für Dienstkraftwagen angehoben.

Das Potenzial ist jedenfalls sehr groß: Im Land sind 4,6 Millionen Autos angemeldet, also rein statistisch betrachtet hat rund jeder zweie Österreicher ein Auto. Einer Studie der Universität Duisburg-Essen zufolge kostete im Vorjahr in Deutschland ein neues Auto knapp 27.200 Euro. Der Listenpreis war damit rund dreimal so hoch wie 1980.

FPÖ-Verkehrssprecher Gerhard Deimek betonte heute, dass Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) "die Abhängigkeit der Menschen vom Pkw nicht länger missbrauchen" dürfe "um Geld zu scheffeln".

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte