Ausweitung der Lkw-Maut in Deutschland abgesegnet

(APA/dpa) - Die Lkw-Maut soll in Deutschland im kommenden Jahr auf zusätzlichen Bundesstraßen ausgeweitet sowie auch bei leichteren Lastwagen erhoben werden. Die Regierung billigte am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf von Verkehrsminister Alexander Dobrindt, der jährlich 380 Mio. Euro in die öffentlichen Kassen spülen soll.

Wenn der Deutsche Bundestag zustimmt, werden zum 1. Juli 2015 weitere 1.100 Kilometer vierspuriger Bundesstraßen mautpflichtig. Ab Oktober des kommenden Jahres gilt die Maut dann nicht mehr nur für Lastwagen ab einem Gewicht von 12 Tonnen, sondern bereits für Lkw mit 7,5 Tonnen.

Die Lkw-Maut gibt es in Deutschland seit 2005. Zunächst galt sie nur auf Autobahnen, dann kamen größere Bundesstraßen hinzu. Sie bringt rund 4,5 Mrd. Euro pro Jahr ein. Zur Erhebung werden die Fahrzeuge elektronisch erfasst.

Die große Koalition plant, 2016 auch eine Pkw-Maut einzuführen. Diese Abgabe ist hoch umstritten, weil das Konzept darauf abzielt, nur Ausländer zu belasten.

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

Newsticker

Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz

London (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Mrd. Euro an den japanischen Autozulieferer Calsonic Kansei verkaufen. Damit entstehe ein neuer Gigant in der Branche mit einem Umsatz von 15,2 Mrd. Euro im Jahr, erklärten die Konzerne am Montag gemeinsam in London. Dadurch entstehe die Nummer 7 in der Branche.
 

Newsticker

Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli an Japaner

Dublin (APA/dpa) - Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. Der Gewinn sank im ersten Geschäftshalbjahr um 7 Prozent auf 1,20 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte.
 

Newsticker

Erster Gewinnrückgang bei Ryanair seit Jahren