Austro-Holzsektor 2016 mit großem Außenhandelsüberschuss

Wien (APA) - De österreichische Holzsektor hat im vergangenen Jahr einen Außenhandelsüberschuss von 4,16 Mrd. Euro erzielt - ein Plus 8 Prozent gegenüber dem Jahr 2015. Der Wert ist der zweithöchste jemals erwirtschaftete Überschuss, teilte die Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP) am Freitag mit.

Heuer sei ein "Kalamitätsjahr", so die FHP. Die Firmen suchen neue ökonomische und ökologische Lösungsansätze.

2016 standen Importe im Wert von 5,73 Mrd. Euro Exporten von 9,89 Mrd. Euro gegenüber. 2015 hatte es Einfuhren im Wert von 5,61 Mrd. Euro gegeben und Ausfuhren im Wert von 9,46 Mrd. Euro (Handelsbilanz-Überschuss: 3,85 Mrd. Euro).

Insgesamt stieg der Exportüberschuss im Sektor also um 8 Prozent oder um 310 Mio. Euro. Die Ausfuhren erhöhten sich wertmäßig um 430 Mio. Euro (4,5 Prozent), während die Einfuhren um 120 Mio. Euro (2,1 Prozent) zulegten. "Nach Berechnungen der Statistik Austria liegt das Passivum der gesamten österreichischen Handelsbilanz für 2016 bei 4,4 Mrd. Euro. In der Leistungsbilanz liegt die Holzbranche nach dem Fremdenverkehr mit 8,8 Mrd. Euro an zweiter Stelle", teilte die FHP mit.

Von den Exporten der holzverarbeitenden Branche entfielen im Jahr 2016 rund 4,97 Mrd. Euro auf Papierwaren (Papier, Pappe, Viskose), 3,08 Mrd. Euro auf Holz und Holzwaren (inklusive Schnittware), 0,94 Mrd. Euro auf Span- sowie Faserplatten, 0,58 Mrd. Euro auf Möbel und 0,32 Mrd. Euro auf Zellstoff und Holzstoff.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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