Austria Email machte 2014 weniger Umsatz - Gewinn stabil

Knittelfeld/Wien - Der börsennotierte Warmwasserspeicherhersteller Austria Email AG hat 2014 bei rückläufigem Umsatz ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres erzielt. Der Umsatz ging wegen eines Einbruchs der Inlandsnachfrage um 4 Prozent auf 58,1 Mio. Euro zurück, dennoch blieb das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) mit 4,7 Mio. Euro (nach 4,6 Mio. Euro) stabil.

Das vergangene Geschäftsjahr sei von einbrechender Nachfrage, Verdrängung und Preisverfall sowie fortschreitender Konzentration auf Kundenseite geprägt gewesen, teilte Austria Email am Dienstag mit. Zwar habe man im Exporte und besonders im wichtigsten Auslandsmarkt Deutschland Zuwächse erzielt, doch sei die Nachfrage in Österreich eingebrochen.

Die Eigenkapitalquote stieg von 54 auf 58 Prozent, Nettobankschulden gebe es keine, heißt es in der Aussendung. Der Mitarbeiterstand blieb konstant bei 334 Personen (Vorjahr: 332).

Bei der Hauptversammlung wurde die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro je Aktie beschlossen, nach 0,40 Euro im Vorjahr.

Für heuer seien die Wachstumserwartungen "gedämpft" - dennoch sei man zuversichtlich, "positive Ergebniseffekte zu realisieren", sagte Vorstand Martin Hagleitner laut Aussendung.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen