Austria Email gehört nun mehrheitlich französischem Boilerhersteller

Der Knittelfelder Warmwasserspeicher- und Spezialboilerhersteller Austria Email ist nun mehrheitlich in französischem Besitz. Die Groupe Atlantic, ein Boilerhersteller aus Frankreich, stockt ihren Anteil an dem steirischen Unternehmen von 40 auf 65 Prozent auf. Die 25 Prozent werden von der Treibacher Industrieholding abgegeben, die derzeit noch 51 Prozent hält.

"Eigentümervertreter, Vorstand und Betriebsrat sehen darin einen wesentlichen Beitrag für eine weitere Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und eine zusätzliche Absicherung der 350 Arbeitsplätze des österreichischen Traditionsunternehmens", teilte die Austria Email AG am Donnerstag mit. Die Transaktion muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden.

Die Groupe Atlantic war im Juli 2013 mit 40 Prozent bei Austria Email eingestiegen. Neun Prozent der Austria-Email-Aktien sind und bleiben in Streubesitz. Das steirische Unternehmen hat 2014 58 Mio. Euro umgesetzt, um 4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Von der Verschiebung der Eigentümerverhältnisse erhofft sich das Management zusätzliche Exportmöglichkeiten. 2014 hatte Austria Email mit einem starken Nachfragerückgang am Heimmarkt Österreich zu kämpfen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"