Austria Center Vienna steigerte mit neuer Strategie Umsatz

Das Austria Center Vienna (ACV) hat sein Hauptaugenmerk stärker auf internationale Kongresse gelegt und ist mit dieser neuen Strategie offensichtlich erfolgreich: Im Jahr 2015 konnte der Veranstaltungsumsatz um 19 Prozent gegenüber 2014 gesteigert werden. Um fit für die starke Konkurrenz durch Zentren in anderen europäischen Städten zu sein, wurde zuletzt auch kräftig ins Haus investiert.

"Insgesamt wurden 2015 Umsatzerlöse von über 10,2 Mio. Euro aus Veranstaltungen erwirtschaftet. Das ist ein Zuwachs von 19 Prozent bzw. 1,63 Mio. Euro gegenüber 2014", berichtete ACV-Direktorin Susanne Baumann-Söllner in einer Mitteilung. Sie führte den Erfolg auch auf die neue Strategie des Unternehmens zurück - nämlich die "volle Konzentration" auf internationale Großkongresse und internationale Firmenveranstaltungen.

Im Vorjahr wurden überdies rund 63.000 Teilnehmer aus dem Ausland gezählt, die im ACV an Tagungen teilnahmen. Diese ließen außerdem sehr viel Geld in Wien: Im Schnitt gab ein Kongressgast 534 Euro täglich aus - das sei dreimal mehr als ein normaler Tourist, wie betont wurde. Auch die öffentliche Hand durfte sich über Einnahmen freuen: Sie lukrierte Abgaben in der Höhe von 94,3 Mio. Euro - um 45 Prozent mehr als 2012.

Positiv ist auch der Ausblick auf das heurige Jahr: "Bereits jetzt ist absehbar, dass wir 2016 insgesamt rund 91.000 internationale Gäste in unserem Haus begrüßen werden - das sind noch einmal um 42 Prozent mehr als im Jahr 2015", verkündete Baumann-Söllner.

Um gegen die starke Konkurrenz im Ausland gerüstet zu sein - laut ACV haben Destinationen wie Berlin, Mailand oder Frankfurt stark in Kongresszentren investiert - wurde auch in Wien Geld in das Haus gesteckt. So gebe es nun eine neue Business Lounge mit angeschlossenem Kaffeehaus, ein "innovatives" Raumlichtsystem im größten Saal sowie eine neue Möblierung. Auch die Küchenbereiche wurden erneuert. Unterstützung bei den Investitionen gab es vom Finanzministerium und von der Stadt Wien.

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