Australien will mit Unterwasser-Internetkabel Chinas Einfluss bremsen

Canberra (APA/dpa) - Australien will ein Unterwasserkabel für Hochgeschwindigkeits-Internet zu den nordöstlich gelegenen Inselstaat Salomonen legen und damit ähnliche Pläne Chinas abwehren. Premierminister Malcom Turnbull kündigte das Projekt nach einem Besuch seines Amtskollegen der Salomonen, Rick Houenipwela, am Mittwoch an.

Australien werde zwei Drittel der Kosten von nicht genannter Höhe übernehmen, berichtete der TV-Sender ABC.

Ursprünglich hatte die Regierung der Salomonen 2016 mit dem chinesischen Unternehmen Huawei den Bau eines solchen Kabels für Internetzugang verabredet. Doch Canberra sah dies als Versuch Pekings an, seine Präsenz in der Region zu stärken, die Australien als seine eigene Einflusssphäre betrachtet. Vertreter der Regierung sagten ABC, die australischen Nachbarn im Pazifik sollten sich nicht in der Lage wiederfinden, nur China als Finanzierer von Infrastrukturprojekten zu haben.

Auf den Salomonen leben rund 620.000 Menschen. Die Inselgruppe in der Südsee ist Mitglied des Commonwealth of Nations.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen