Australien will mit Unterwasser-Internetkabel Chinas Einfluss bremsen

Canberra (APA/dpa) - Australien will ein Unterwasserkabel für Hochgeschwindigkeits-Internet zu den nordöstlich gelegenen Inselstaat Salomonen legen und damit ähnliche Pläne Chinas abwehren. Premierminister Malcom Turnbull kündigte das Projekt nach einem Besuch seines Amtskollegen der Salomonen, Rick Houenipwela, am Mittwoch an.

Australien werde zwei Drittel der Kosten von nicht genannter Höhe übernehmen, berichtete der TV-Sender ABC.

Ursprünglich hatte die Regierung der Salomonen 2016 mit dem chinesischen Unternehmen Huawei den Bau eines solchen Kabels für Internetzugang verabredet. Doch Canberra sah dies als Versuch Pekings an, seine Präsenz in der Region zu stärken, die Australien als seine eigene Einflusssphäre betrachtet. Vertreter der Regierung sagten ABC, die australischen Nachbarn im Pazifik sollten sich nicht in der Lage wiederfinden, nur China als Finanzierer von Infrastrukturprojekten zu haben.

Auf den Salomonen leben rund 620.000 Menschen. Die Inselgruppe in der Südsee ist Mitglied des Commonwealth of Nations.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen