Australien wehrt sich mit Milliardenprogramm gegen China

Canberra (APA/dpa) - Mit einem Milliardenprogramm will Australien der gestiegenen Konkurrenz durch die Volksrepublik China in der Pazifik-Region entgegenwirken. Premierminister Scott Morrison kündigte am Donnerstag an, kleineren Pazifikstaaten bis zu zwei Milliarden australische Dollar (1,27 Mrd. Euro) Finanzhilfen für Infrastrukturprojekte zur Verfügung zu stellen.

Zudem soll es nochmals umgerechnet 650 Millionen Euro geben, um Geschäfte der australischen Wirtschaft dort zu erleichtern. Vor dem alljährlich stattfindenden Asien-Pazifik-Gipfel in der kommenden Woche machte Morrison deutlich, dass sein Land in der Region wieder eine größere Rolle spielen will. "Australien kann sich nicht darauf verlassen, dass sein Einfluss im Südwest-Pazifik immer so bleibt. Wir haben das leider schon zu oft getan."

Der rechtsliberale Regierungschef fuhr fort: "Das ist unser Flecken Erde. Hier tragen wir besondere Verantwortung." Das Geld soll unter anderem in Straßen-, Wasser- und Telekom-Projekte fließen.

Seit einigen Jahren ist China darum bemüht, seinen Einfluss auszuweiten - durchaus mit Erfolg. Der Gipfel der Staats- und Regierungschefs nächste Woche findet in Papua-Neuguinea statt, dem ärmsten Land der APEC (Asia-Pacific Economic Cooperation). Sowohl Australien als auch China helfen bei Finanzierung und Organisation des Gipfels.

Morrison kündigte zudem an, dass Australien wegen der chinesischen Konkurrenz fünf weitere diplomatische Vertretungen im Pazifik-Raum eröffnen wird. Zudem stellt es kleineren Pazifikstaaten Patrouillenboote zur Verfügung.

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern Steag will vom Versorger RWE die Mehrheitsbeteiligung an dem gemeinsamen Steinkohlekraftwerk Bergkamen übernehmen. Steag habe eine Option dazu gezogen und die Pläne beim Bundeskartellamt angemeldet, bestätigte der Konzern am Dienstag.
 

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Steag will von RWE Mehrheit an gemeinsamen Kohlekraftwerk übernehmen