Ausschreibung: ÖBB will in der Slowakei Schnellzug fahren

Die ÖBB nimmt an der Ausschreibung um slowakische Schnellzugstrecke teil. Es geht um die Verbindung von Bratislava nach Banska Bystrica.

Wien/Bratislava. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wollen in der Slowakei im Bahnverkehr stärker mitmischen. Gemeinsam mit den teilstaatlichen Slovak Lines haben sie sich in einer Ausschreibung für den Betrieb der Schnellzüge zwischen der Hauptstadt Bratislava und Banska Bystrica in der Mittelslowakei beworben, heißt es in slowakischen Medien. Die Ausschreibungsfrist ist am Freitag zu Ende gegangen.

Laut einem Bericht des slowakischen Nachrichtenportals "Sme" haben bis zu acht Eisenbahnverkehrsunternehmen Interesse gezeigt, darunter das slowakische staatliche Eisenbahnverkehrsunternehmen (ZSSK) sowie die tschechische Bahn Ceske Drahy (CD). Das slowakische Verkehrsministerium hat die einzelnen Bewerbungen nicht kommentiert.

Wie ÖBB-Sprecherin Sonja Horner gegenüber der APA erläuterte, wollen die Bundesbahnen die Züge stellen, die von den Slovak Lines betrieben werden sollen. Durch die Erneuerung des Zugmaterials in Österreich seien dafür entsprechende Garnituren freigeworden. Die Slovak Lines, die bisher als Busunternehmen tätig sind, hätten die Markt- und Ortskenntnisse, die ÖBB würden das rollende Material und technische Know-how zur Verfügung stellen. Die Slovak Lines seien in dem Projekt, das auf ihre Initiative zustande gekommen sei, der Konsortialführer.

Die ÖBB haben bereits eine Kooperation mit der ZSSK mit grenzüberschreitenden REX-(Regionalexpress)-Zügen zwischen Wien und Bratislava. Dafür gibt es ein eigenes Ticket "BratisLover".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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