Ausschreibung: ÖBB will in der Slowakei Schnellzug fahren

Die ÖBB nimmt an der Ausschreibung um slowakische Schnellzugstrecke teil. Es geht um die Verbindung von Bratislava nach Banska Bystrica.

Wien/Bratislava. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wollen in der Slowakei im Bahnverkehr stärker mitmischen. Gemeinsam mit den teilstaatlichen Slovak Lines haben sie sich in einer Ausschreibung für den Betrieb der Schnellzüge zwischen der Hauptstadt Bratislava und Banska Bystrica in der Mittelslowakei beworben, heißt es in slowakischen Medien. Die Ausschreibungsfrist ist am Freitag zu Ende gegangen.

Laut einem Bericht des slowakischen Nachrichtenportals "Sme" haben bis zu acht Eisenbahnverkehrsunternehmen Interesse gezeigt, darunter das slowakische staatliche Eisenbahnverkehrsunternehmen (ZSSK) sowie die tschechische Bahn Ceske Drahy (CD). Das slowakische Verkehrsministerium hat die einzelnen Bewerbungen nicht kommentiert.

Wie ÖBB-Sprecherin Sonja Horner gegenüber der APA erläuterte, wollen die Bundesbahnen die Züge stellen, die von den Slovak Lines betrieben werden sollen. Durch die Erneuerung des Zugmaterials in Österreich seien dafür entsprechende Garnituren freigeworden. Die Slovak Lines, die bisher als Busunternehmen tätig sind, hätten die Markt- und Ortskenntnisse, die ÖBB würden das rollende Material und technische Know-how zur Verfügung stellen. Die Slovak Lines seien in dem Projekt, das auf ihre Initiative zustande gekommen sei, der Konsortialführer.

Die ÖBB haben bereits eine Kooperation mit der ZSSK mit grenzüberschreitenden REX-(Regionalexpress)-Zügen zwischen Wien und Bratislava. Dafür gibt es ein eigenes Ticket "BratisLover".

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los