Ausschreibung: ÖBB will in der Slowakei Schnellzug fahren

Die ÖBB nimmt an der Ausschreibung um slowakische Schnellzugstrecke teil. Es geht um die Verbindung von Bratislava nach Banska Bystrica.

Wien/Bratislava. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wollen in der Slowakei im Bahnverkehr stärker mitmischen. Gemeinsam mit den teilstaatlichen Slovak Lines haben sie sich in einer Ausschreibung für den Betrieb der Schnellzüge zwischen der Hauptstadt Bratislava und Banska Bystrica in der Mittelslowakei beworben, heißt es in slowakischen Medien. Die Ausschreibungsfrist ist am Freitag zu Ende gegangen.

Laut einem Bericht des slowakischen Nachrichtenportals "Sme" haben bis zu acht Eisenbahnverkehrsunternehmen Interesse gezeigt, darunter das slowakische staatliche Eisenbahnverkehrsunternehmen (ZSSK) sowie die tschechische Bahn Ceske Drahy (CD). Das slowakische Verkehrsministerium hat die einzelnen Bewerbungen nicht kommentiert.

Wie ÖBB-Sprecherin Sonja Horner gegenüber der APA erläuterte, wollen die Bundesbahnen die Züge stellen, die von den Slovak Lines betrieben werden sollen. Durch die Erneuerung des Zugmaterials in Österreich seien dafür entsprechende Garnituren freigeworden. Die Slovak Lines, die bisher als Busunternehmen tätig sind, hätten die Markt- und Ortskenntnisse, die ÖBB würden das rollende Material und technische Know-how zur Verfügung stellen. Die Slovak Lines seien in dem Projekt, das auf ihre Initiative zustande gekommen sei, der Konsortialführer.

Die ÖBB haben bereits eine Kooperation mit der ZSSK mit grenzüberschreitenden REX-(Regionalexpress)-Zügen zwischen Wien und Bratislava. Dafür gibt es ein eigenes Ticket "BratisLover".

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia