Ausrüster von Bitcoin-Schürfern planen milliardenschwere Börsengänge

Hongkong (APA/Reuters) - Zwei chinesische Anbieter von Hardware für die Bitcoin-Industrie planen nach Informationen der Thomson-Reuters-Tochter IFR Börsengänge mit einem Emissionsvolumen von jeweils etwa einer Mrd. Dollar (834 Mio. Euro). Canaan Creative habe bei der Hongkonger Börse bereits einen Antrag eingereicht, hieß es am Dienstag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Zhejiang Ebang habe Berater angeheuert.

Die beiden Unternehmen verkaufen Spezialrechner für das sogenannte "Schürfen" von Bitcoin. Alle Transaktionen mit dieser virtuellen Währung werden verschlüsselt. Nutzer, die hierfür Rechner-Kapazitäten zur Verfügung stellen, werden in der Cyber-Devise entlohnt. Genügten anfänglich noch einfache PCs für das Bitcoin-Mining, werden die Verschlüsselungsalgorithmen mittlerweile von Hochleistungsmaschinen in großen Rechenzentren abgearbeitet.

Canaan verkauft den Bitcoin-Rechner "Avalon". IFR zufolge begleiten unter anderem Credit Suisse und die Deutsche Bank den Börsengang. Der Telekom-Ausrüster Zhejiang bietet Bitcoin-Maschinen unter dem Namen "Ebit" an. Canaan wollte sich zum Thema Börsengang nicht äußern. Zhejiang war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro