Ausgaben für IT steigen weltweit auf 3,7 Billionen Dollar

Stamford (Connecticut) (APA/dpa) - Unternehmen werden heuer nach Schätzungen der Marktforschung Gartner gut 4,5 Prozent mehr für IT-Produkte ausgeben als im Vorjahr. Weltweit werden sich die Ausgaben demnach auf 3,7 Billionen Dollar (rund 3 Bill. Euro) belaufen, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit.

Dabei gebe es viele Unsicherheitsfaktoren wie Währungsschwankungen, die möglichen Auswirkungen des Brexit oder eine befürchtete globale Rezession, sagte Gartner-Analyst John-David Lovelock. Dennoch würden die Unternehmen für ein erwartetes Umsatzwachstum kräftig in ihre IT-Infrastruktur investieren. Ganz vorne stünden dabei Wachstumstreiber wie Blockchain-Technologie, das Internet der Dinge sowie Maschinen-Lernen und Künstliche Intelligenz.

Allein für Unternehmens-Software werden die Unternehmen laut Gartner 9,5 Prozent mehr ausgeben als im Vorjahr. Bis Ende 2019 dürften sich die Investitionen demnach auf 421 Mrd. Dollar belaufen. Bei Hardware erwartet Gartner ein Wachstum von 5,6 Prozent auf 704 Mrd. Dollar. Der Verkauf von PC dürfte nach Schätzung der Analysten jedoch nur leicht zulegen, obwohl das Geschäft durch die Migration auf Windows 10 in China, Lateinamerika und Osteuropa leicht positiv beeinflusst werde.

Vor allem Investitionen in Künstliche Intelligenz werden nach Schätzung von Lovelock bis 2021 neue Geschäftsmodelle im Wert von 2,9 Billionen Dollar sowie 6,2 Milliarden Stunden an Arbeitsproduktivität generieren. Mit neuen Lösungen könnten effizientere Strukturen geschaffen, individuellere Kundenerfahrungen ermöglicht und neue Geschäftsmodelle generiert werden.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen