Aus für Ölheizungen in Neubauten im Burgenland ab 2020

Eisenstadt (APA) - Die burgenländischen Regierungsparteien SPÖ und FPÖ haben sich auf einen Ausstieg aus Öl- und Kohleheizungen für Neubauten ab 2020 geeinigt. "2030 wollen wir energieautark sein", betonte Umweltschutzlandesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) am Donnerstag in einer Aussendung.

Das Aus für Ölheizungen sei ein großer Schritt für den Klimaschutz im Burgenland. Mit dem Verbot werde das Ende des fossilen Zeitalters im Burgenland eingeleitet, sagte Eisenkopf.

Eine Novelle des burgenländischen Heizungs- und Klimaanlagengesetz wird ab 1. Jänner 2020 das Aus für flüssige fossile oder fossile feste Brennstoffe bei neubewilligten Gebäuden bringen. Bestandsobjekte sind nicht betroffen. Auch die Verwendung von flüssigen Energieträgern aus erneuerbaren Quellen wird weiterhin erlaubt sein.

"Wir haben bereits im neuen Wohnbauförderungsgesetz keine Förderungen mehr für Öl- und Kohleheizungen vorgesehen. Das ist jetzt der nächste, logische Schritt", hielt FPÖ-Klubobmann Geza Molnar fest. Wichtig sei, dass der Ausstieg nur für Neubauten gilt, weil es auch um soziale Verantwortung gehe.

Die Landesrätin erinnerte am Donnerstag zudem an einen kürzlich präsentierten "wichtigen energiepolitischen Schritt im burgenländischem Baugesetz", wonach Photovoltaikanlagen mit bis zu zehn Kilowatt Leistung künftig keine Genehmigung mehr bräuchten. Durch die gesetzlichen Maßnahmen "erwarten wir uns einen noch stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energie im Burgenland", sagte Salamon und unterstrich, dass die Gesetze "noch heuer im Landtag beschlossen werden".

Ein Stopp für Ölheizungen ist auch eine Forderung der Grünen. LAbg. Wolfgang Spitzmüller hatte sich Anfang Mai außerdem gegen Gasheizungen in Neubauten ausgesprochen.

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