Auftragsbestand der deutschen Industrie legte im März zu

Wiesbaden/Berlin (APA/Reuters) - Der Auftragsbestand der deutschen Industrie hat sich im März ungeachtet der Verunsicherung durch den Handelsstreit mit den USA erhöht. Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte legte er um 0,2 Prozent zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Dabei erhöhten sich die nicht erledigten Aufträge aus dem Inland um 0,3 Prozent, die aus dem Ausland um 0,1 Prozent.

Besonders bei den Herstellern von Vorleistungsgütern - wozu beispielsweise Chemikalien gehören - stapelten sich die Bestellungen.

Die Reichweite des Auftragsbestandes verharrte im März mit 5,6 Monaten auf dem höchsten Niveau seit Beginn dieser Statistik im Jahr 2005. Diese Zahl "gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren können oder müssen, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten", erklärten die Statistiker. Besonders hoch ist die Reichweite bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen mit 7,7 Monaten.

Die hohe Reichweite gilt als wichtiger Puffer in unruhigeren Zeiten, da neue Handelshürden wie die von den USA verhängten Schutz- und Strafzölle weltweit auf die Unternehmensstimmung drückt. Darunter litt zuletzt auch die exportabhängige deutsche Industrie.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert