Auftrag aus Ägypten lastet Bilfinger VAM in Linz bis Herbst aus

Ein Auftrag für die Fertigung der Rohrleitungssysteme in Gas- und Dampfkraftwerken in Ägypten lastet die Bilfinger VAM Anlagentechnik mit Standort in Linz bis Herbst aus. Das Gesamtvolumen von 10 Mio. Euro teilen sich die Linzer mit einer weiteren Firma aus der Gruppe, der Bilfinger Piping Technologies in Oberhausen in Deutschland, je etwa zur Hälfte, berichtete das Unternehmen am Mittwoch.

Der Auftrag kommt von Siemens. Der deutsche Elektrokonzern errichtet in Burullus, New Capital und Beni Suef schlüsselfertige erdgasbefeuerte Gas- und Dampf-Kraftwerke mit einer Kapazität von je 4,8 Gigawatt. Bilfinger übernimmt unter anderem die Vorfertigung der Rohrleitungen sowie die Lieferung von Rohrleitungsmaterial und Halterungen. Die Bilfinger VAM Anlagentechnik ist für das Projekt am Standort Beni Suef verantwortlich. Die Produktion erfolgt am Standort in Linz. Um den Siemens-Auftrag rasch umsetzen zu können, wurden temporär sogar Fertigungsflächen hinzugenommen.
Das Power-Geschäft wird allerdings im kriselnden deutschen Bau-und Industriedienstleister-Konzern Bilfinger als "nicht fortzuführende Aktivität" geführt und steht zum Verkauf. Die 10.000 Mitarbeiter der Sparte erbrachten zuletzt eine Bauleistung von 1,3 Mrd. Euro.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu