Auftrag aus Ägypten lastet Bilfinger VAM in Linz bis Herbst aus

Ein Auftrag für die Fertigung der Rohrleitungssysteme in Gas- und Dampfkraftwerken in Ägypten lastet die Bilfinger VAM Anlagentechnik mit Standort in Linz bis Herbst aus. Das Gesamtvolumen von 10 Mio. Euro teilen sich die Linzer mit einer weiteren Firma aus der Gruppe, der Bilfinger Piping Technologies in Oberhausen in Deutschland, je etwa zur Hälfte, berichtete das Unternehmen am Mittwoch.

Der Auftrag kommt von Siemens. Der deutsche Elektrokonzern errichtet in Burullus, New Capital und Beni Suef schlüsselfertige erdgasbefeuerte Gas- und Dampf-Kraftwerke mit einer Kapazität von je 4,8 Gigawatt. Bilfinger übernimmt unter anderem die Vorfertigung der Rohrleitungen sowie die Lieferung von Rohrleitungsmaterial und Halterungen. Die Bilfinger VAM Anlagentechnik ist für das Projekt am Standort Beni Suef verantwortlich. Die Produktion erfolgt am Standort in Linz. Um den Siemens-Auftrag rasch umsetzen zu können, wurden temporär sogar Fertigungsflächen hinzugenommen.
Das Power-Geschäft wird allerdings im kriselnden deutschen Bau-und Industriedienstleister-Konzern Bilfinger als "nicht fortzuführende Aktivität" geführt und steht zum Verkauf. Die 10.000 Mitarbeiter der Sparte erbrachten zuletzt eine Bauleistung von 1,3 Mrd. Euro.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London