Aufsichtsrat plant BER-Ausbau - Noch kein Eröffnungstermin

Berlin (APA/dpa) - Der Ausbau des zu klein geratenen neuen deutschen Hauptstadtflughafens beschäftigt an diesem Freitag (17. November) wieder den Betreiber-Aufsichtsrat. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup will den Kontrolleuren erklären, wie viel die geplanten Ausbaustufen in Schönefeld jeweils kosten könnten und wie viele zusätzliche Passagiere sie ermöglichen würden.

Obwohl die Eröffnung des Flughafens inzwischen sechs Jahre auf sich warten lässt, soll dem Vernehmen nach noch kein neues Datum für den Erstflug genannt werden. Die Flughafengesellschaft will im Dezember oder Jänner einen Eröffnungstermin nennen.

Wegen Planungsfehlern, Baumängeln und Missmanagement ist der Start des drittgrößten deutschen Flughafens seit 2011 schon sechs Mal verschoben worden. Der Neubau soll den alten Flughafen Tegel ersetzen. Inzwischen sind die Passagierzahlen in Berlin aber so stark gewachsen, dass angebaut werden muss.

Um die Sanierung im neuen Terminal und den Ausbau voranzubringen, will Lütke Daldrup den Bauexperten Carsten Wilmsen vom Flughafen München nach Schönefeld holen. Er soll dem bisherigen Technikchef Jörg Marks vorgesetzt werden - ob als Geschäftsführer oder in anderem Rang war vor der Aufsichtsratssitzung noch nicht klar.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen