Aufsichtsrat plant BER-Ausbau - Noch kein Eröffnungstermin

Berlin (APA/dpa) - Der Ausbau des zu klein geratenen neuen deutschen Hauptstadtflughafens beschäftigt an diesem Freitag (17. November) wieder den Betreiber-Aufsichtsrat. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup will den Kontrolleuren erklären, wie viel die geplanten Ausbaustufen in Schönefeld jeweils kosten könnten und wie viele zusätzliche Passagiere sie ermöglichen würden.

Obwohl die Eröffnung des Flughafens inzwischen sechs Jahre auf sich warten lässt, soll dem Vernehmen nach noch kein neues Datum für den Erstflug genannt werden. Die Flughafengesellschaft will im Dezember oder Jänner einen Eröffnungstermin nennen.

Wegen Planungsfehlern, Baumängeln und Missmanagement ist der Start des drittgrößten deutschen Flughafens seit 2011 schon sechs Mal verschoben worden. Der Neubau soll den alten Flughafen Tegel ersetzen. Inzwischen sind die Passagierzahlen in Berlin aber so stark gewachsen, dass angebaut werden muss.

Um die Sanierung im neuen Terminal und den Ausbau voranzubringen, will Lütke Daldrup den Bauexperten Carsten Wilmsen vom Flughafen München nach Schönefeld holen. Er soll dem bisherigen Technikchef Jörg Marks vorgesetzt werden - ob als Geschäftsführer oder in anderem Rang war vor der Aufsichtsratssitzung noch nicht klar.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort