Aufsichtsbehörde lässt in Japan erstes Atomkraftwerk wieder ans Netz

Tokio (Reuters) Dreieinhalb Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat die Atom-Aufsicht in Japan grünes Licht für das Wiederhochfahren des ersten Kernkraftwerks gegeben. Bevor die zwei Reaktoren des AKW Sendai von Kyushu Electric Power wieder ans Netz können, müssen aber noch die Kommunalbehörden zustimmen, wie die Aufseher am Mittwoch mitteilten. In japanischen Medienberichten hieß es, die Anlage rund 1000 Kilometer südwestlich von Tokio werde wohl erst nächstes Jahr wieder in Betrieb genommen.


Japan steht kurz davor, erstmals seit 1966 ein ganzes Jahr ohne Atomstrom auszukommen. Im April hatte die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe allerdings eine politische Kehrtwende vollzogen und Atomstrom wieder als wichtige Energiequelle in ihre Strategie aufgenommen. Wieviele der 48 Reaktoren angesichts strengerer Sicherheitsvorschriften aber überhaupt wieder betrieben werden können, ist unklar. Eine Entscheidung über die endgültige Silllegung von Atom-Anlagen steht noch aus. Nach der Fukushima-Katastrophe im März 2011 hatte auch Deutschland den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte