Aufsichtsbehörde lässt in Japan erstes Atomkraftwerk wieder ans Netz

Tokio (Reuters) Dreieinhalb Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat die Atom-Aufsicht in Japan grünes Licht für das Wiederhochfahren des ersten Kernkraftwerks gegeben. Bevor die zwei Reaktoren des AKW Sendai von Kyushu Electric Power wieder ans Netz können, müssen aber noch die Kommunalbehörden zustimmen, wie die Aufseher am Mittwoch mitteilten. In japanischen Medienberichten hieß es, die Anlage rund 1000 Kilometer südwestlich von Tokio werde wohl erst nächstes Jahr wieder in Betrieb genommen.


Japan steht kurz davor, erstmals seit 1966 ein ganzes Jahr ohne Atomstrom auszukommen. Im April hatte die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe allerdings eine politische Kehrtwende vollzogen und Atomstrom wieder als wichtige Energiequelle in ihre Strategie aufgenommen. Wieviele der 48 Reaktoren angesichts strengerer Sicherheitsvorschriften aber überhaupt wieder betrieben werden können, ist unklar. Eine Entscheidung über die endgültige Silllegung von Atom-Anlagen steht noch aus. Nach der Fukushima-Katastrophe im März 2011 hatte auch Deutschland den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne