Aufsichtsbehörde lässt in Japan erstes Atomkraftwerk wieder ans Netz

Tokio (Reuters) Dreieinhalb Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat die Atom-Aufsicht in Japan grünes Licht für das Wiederhochfahren des ersten Kernkraftwerks gegeben. Bevor die zwei Reaktoren des AKW Sendai von Kyushu Electric Power wieder ans Netz können, müssen aber noch die Kommunalbehörden zustimmen, wie die Aufseher am Mittwoch mitteilten. In japanischen Medienberichten hieß es, die Anlage rund 1000 Kilometer südwestlich von Tokio werde wohl erst nächstes Jahr wieder in Betrieb genommen.


Japan steht kurz davor, erstmals seit 1966 ein ganzes Jahr ohne Atomstrom auszukommen. Im April hatte die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe allerdings eine politische Kehrtwende vollzogen und Atomstrom wieder als wichtige Energiequelle in ihre Strategie aufgenommen. Wieviele der 48 Reaktoren angesichts strengerer Sicherheitsvorschriften aber überhaupt wieder betrieben werden können, ist unklar. Eine Entscheidung über die endgültige Silllegung von Atom-Anlagen steht noch aus. Nach der Fukushima-Katastrophe im März 2011 hatte auch Deutschland den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"