Aufschwung in Deutschland bringt mehr Jobs und mehr Arbeit

Wiesbaden (APA/dpa) - Das andauernde Wirtschaftswachstum bringt in Deutschland immer mehr Jobs. Im vierten Quartal 2017 ist die Zahl der Erwerbstätigen zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent auf den Rekordwert von 44,7 Millionen gewachsen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete. Das sei der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

Auch das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also die von sämtlichen Erwerbstätigen geleistete Arbeitszeit - stieg im Gesamtjahr 2017 auf nahezu 60 Milliarden Stunden. Nur unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung hatten die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB im Jahr 1991 mit 60,3 Milliarden Stunden einen höheren Wert ermittelt. Damals gab es nur 38,8 Millionen Erwerbstätige, die aber unter anderem in der zusammenbrechenden Wirtschaft Ostdeutschlands eher auf Vollzeitstellen beschäftigt waren.

Der Aufschwung sorgte zum Jahresende für einen weiteren Anstieg der Beschäftigungsverhältnisse mit Sozialversicherung. Gerade in der Dienstleistungsbranche wurden zusätzliche Kräfte regulär angestellt, während die Zahlen für geringfügig Beschäftigte sowie Selbstständige zurückgingen. Auch in der Industrie und am Bau wurden zusätzliche Jobs angeboten.

Die zusammengenommene Zahl der Arbeitnehmer und Selbstständigen in Deutschland wächst schon seit zwölf Jahren stetig. Im Gesamtjahr 2017 war die Erwerbstätigkeit um 1,5 Prozent auf durchschnittlich 44,3 Millionen Menschen gewachsen, wie das Statistische Bundesamt bereits im Jänner mitgeteilt hatte. Das war der stärkste Anstieg seit 2007.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch