Aufschwung lässt Arbeitslosigkeit in Spanien sinken

Madrid - Der wirtschaftliche Aufschwung in Spanien schlägt auch auf den Arbeitsmarkt durch. Im April hatten 4,33 Millionen Männer und Frauen keinen Job - rund 119.000 oder 2,7 Prozent weniger als im Vormonat, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Madrid mitteilte. Besonders im Dienstleistungssektor, aber auch in der Bauwirtschaft und in der Industrie nahm die Zahl der Erwerbslosen ab.

Grund dafür ist die gute Konjunktur: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Jänner bis März um Prozent 0,9 zum Vorquartal zu und damit so kräftig wie seit 2007 nicht mehr. Die Regierung rechnet sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent, gut doppelt so viel wie 2014.

Trotz der Entwicklung ist ein Sieg der konservativen Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy bei der Parlamentswahl am Jahresende nicht sicher. Denn die Arbeitslosenquote ist nach wie vor hoch: Sie lag zuletzt - nach internationalen Maßstäben berechnet - bei 23,0 Prozent. In der Europäischen Union ist sie nur in Griechenland noch höher.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte