Aufschwung lässt Arbeitslosigkeit in Spanien sinken

Madrid - Der wirtschaftliche Aufschwung in Spanien schlägt auch auf den Arbeitsmarkt durch. Im April hatten 4,33 Millionen Männer und Frauen keinen Job - rund 119.000 oder 2,7 Prozent weniger als im Vormonat, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Madrid mitteilte. Besonders im Dienstleistungssektor, aber auch in der Bauwirtschaft und in der Industrie nahm die Zahl der Erwerbslosen ab.

Grund dafür ist die gute Konjunktur: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Jänner bis März um Prozent 0,9 zum Vorquartal zu und damit so kräftig wie seit 2007 nicht mehr. Die Regierung rechnet sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent, gut doppelt so viel wie 2014.

Trotz der Entwicklung ist ein Sieg der konservativen Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy bei der Parlamentswahl am Jahresende nicht sicher. Denn die Arbeitslosenquote ist nach wie vor hoch: Sie lag zuletzt - nach internationalen Maßstäben berechnet - bei 23,0 Prozent. In der Europäischen Union ist sie nur in Griechenland noch höher.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu