Audi will mit neuem A6 zu Mercedes und BMW aufschließen

Genf/Ingolstadt (APA/dpa) - Mit der neuen Auflage des A6 will Audi in der Oberklasse wieder mit der Konkurrenz aus Stuttgart und München gleichziehen. Die inzwischen achte Generation des nach Absatz und Gewinnbeitrag wichtigen Modells hatte am Dienstag mit VW-Konzernchef Matthias Müller Premiere auf dem Genfer Autosalon.

Dafür leistete sich die Volkswagen-Tochter - anders als im vergangenen Jahr - auch wieder einen eigenen Messestand.

Audi hatte bereits die Luxusmodelle A8 und A7 erneuert und legt jetzt mit dem etwas darunter angesiedelten A6 nach. Die Konkurrenten Daimler und BMW waren Audi in diesem Segment zuletzt davongefahren: Die Nachfrage nach dem auslaufenden A6 sank im vergangenen Jahr auf 256.000 Autos, während die Mercedes-E-Klasse 398.000 und der 5er BMW trotz eines Modellwechsels 339.000 Käufer fanden.

Der neue A6 soll ab Juni zu den Händlern kommen. Die Motoren - mit einem Mild-Hybrid als elektrischer Anfahrhilfe - und das schalterlose Cockpit mit digitalen Instrumenten und großen Touchscreens übernimmt er von den großen Brüdern A8 und A7.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch