Audi erwartet langfristig starkes Wachstum auf Chinas Oberklassemarkt

Ingolstadt - Der Oberklassemarkt wird sich in China nach Einschätzung von Audi-Vertriebschefs Dietmar Voggenreiter in den kommenden Jahren schneller als der Gesamtmarkt entwickeln. "Wir werden langfristig in China ein höheres Wachstum am Premiummarkt sehen", sagte Voggenreiter am Montag zur Eröffnung der Pekinger Automesse.

Trotz des langsameren Wachstums im Vorjahr sei das Potenzial groß. Während es in Europa 20 Prozent Premiumfahrzeuge gebe, seien es in China erst neun Prozent. Die Stärkung der Mittelschicht in China werde zu höherem Absatz von Fahrzeugen in diesem Segment führen.

Ungeachtet optimistischerer Schätzungen chinesischer Branchenexperten geht Voggenreiter aber davon aus, dass sich der gesamte Markt in etwa so schnell wie Chinas Wirtschaft entwickeln werde, die in diesem Jahr um 6,5 bis 7 Prozent wachsen soll. Dies sei eine "relativ normale Entwicklung." Im vergangenen Jahr, als der Premiummarkt nur um fünf Prozent zugelegt hatte, habe der Einbruch an Chinas Börsen den Kunden die Kauflaune verdorben.

Weltweit wuchs Audi auf seinen drei großen Märkten in Europa, den USA und China mit jeweils rund fünf bis sechs Prozent im ersten Quartal, sagte Voggenreiter. In China legte der Premiummarkt in der Zeit allerdings um gut zehn Prozent zu. Voggenreiter war mit seiner China-Prognose für dieses Jahr auch bewusst zurückhaltend, da 2015 und 2016 "Übergangsjahre" mit Modellwechseln seien.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab