Audi stärkt Vernetzung in China - Piech nicht bei Hauptversammlung

Neckarsulm/Ingolstadt - Die VW-Tochter Audi treibt die Vernetzung im Auto in China voran. Dabei arbeitet der Oberklassen-Hersteller künftig mit dem führenden chinesischen Suchmaschinen-Anbieter Baidu zusammen, wie Vorstandschef Rupert Stadler am Freitag bei der Hauptversammlung in Neckarsulm mitteilte.

Neben der Einrichtung einer entsprechenden Funktion für das Mobiltelefon, die zusammen mit dem Smartphone-Konzern Huawei erstellt wird, soll die Baidu-Kooperation gleichfalls die gemeinsame Entwicklung von Kartendaten umfassen.

Stadler sagte laut Redemanuskript, im vergangenen Jahr seien erst sieben Prozent der Geräte weltweit miteinander vernetzt gewesen. "In fünf Jahren sollen es bereits 25 Prozent sein." Audi peilt 2015 erneut einen Absatzrekord an, bekräftigte der Vorstandschef. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hätten die Standorte in Neckarsulm und Ingolstadt deshalb schon 34 Sonderschichten gefahren.

Der langjährige Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piech war bei der Hauptversammlung nicht anwesend. Er und seine Frau Ursula hatten im April ihre Sitze im Aufsichtsrat des Konzerns und auch der VW-Tochter aufgegeben. Audi-Chefaufseher ist weiter VW-Chef Martin Winterkorn. Volkswagen hält 99,95 Prozent des Aktienkapitals von Audi.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte