Audi ruft weitere 5000 Autos mit Dieselmotor zurück

Ingolstadt (APA/dpa) - Der zum Volkswagen-Konzern gehörende Autobauer Audi ruft weitere 5000 Dieselautos mit unzulässiger Abgas-Abschalteinrichtung zurück. Das Unternehmen habe den Sachverhalt selbst festgestellt und dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gemeldet. Das Amt habe daraufhin den Rückruf angeordnet, sagte ein Audi-Sprecher am Donnerstag in Ingolstadt.

Betroffen ist das bisherige Flaggschiff von Audi, der A8 mit TDI-Achtzylinder-Motor und Euro-6-Zulassung. Er wurde von 2013 bis vergangenen August gebaut.

Das Software-Update dauere in der Werkstatt eine halbe Stunde und sei für die Kunden kostenlos, sagte der Audi-Sprecher. Mit dem Update soll die Abgasreinigung beim Start des kalten Motors beschleunigt und der Stickoxid-Ausstoß gesenkt werden. Die Software werde nach einer sogenannten Wintererprobung voraussichtlich im ersten Quartal 2018 zur Verfügung stehen und nach Genehmigung durch das KBA zügig aufgespielt. Die Wintererprobung soll sicherstellen, dass Verbrauch und Fahrverhalten nicht schlechter werden.

Audi überprüft seit einem Jahr systematisch alle Motor- und Getriebevarianten auf unzulässige Abschalteinrichtungen und hatte bereits im Juli die Nachrüstung von 850.000 Autos der Marken Audi, Porsche und Volkswagen mit V6- und V8-TDI-Motoren in Europa angeboten. Jetzt hat das KBA in Deutschland den Rückruf von 3.660 Audis angeordnet.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert