Audi gibt Mitarbeitern Beschäftigungsgarantie bis 2025

Ingolstadt (APA/dpa) - Vorstand und Betriebsrat von Audi haben den Beschäftigungspakt für die 60.000 Mitarbeiter an den deutschen Standorten bis zum Jahr 2025 verlängert. Vorstandschef Rupert Stadler kündigte auf einer Betriebsversammlung am Dienstag in Ingolstadt außerdem den Bau zweier nur elektrisch angetriebener SUV-Autos von 2021 an im Stammwerk Ingolstadt an.

Gesamtbetriebsratschef Peter Mosch sagte, beide Entscheidungen seien in Zeiten der Digitalisierung und neuer Antriebe dringend notwendig gewesen, um den Beschäftigten Zukunftsängste zu nehmen. "Gerade die Produktion der beiden neuen voll elektrischen SUV ist deshalb ein weiterer Meilenstein für unsere sichere Zukunft." Audi baut seine beiden ersten Elektro-Modelle in Brüssel. Bis 2025 will die VW-Tochter 20 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, "davon mehr als zehn rein elektrisch".

Stadler sagte, der Übergang zur E-Mobilität und die volatilen Automärkte forderten "dem Unternehmen und der Belegschaft größte Flexibilität ab". Der Aufbau von Produktionskapazität für Elektroautos in Deutschland sei ein "klares Bekenntnis zur Zukunft der Werke Ingolstadt und Neckarsulm". Mosch forderte, der Vorstand müsse die Zukunft auf jeden Fall arbeitnehmerfreundlich gestalten. Wenn er weiter in Zukunftstechnik, Qualifizierung, Heimatstandorte und Beschäftigung investiere, sei Audi auf einem sehr guten Weg.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien