Audi baut ersten Elektro-SUV in Belgien

Audi baut seinen innenstadttauglichen Elektro-Geländewagen in Belgien. Der Elektro-SUV soll 2010 im Werk in Brüssel gebaut werden. Die Produktion des Kleinwagens A1 soll von Belgien nach Spanien verlagert werden.

Hamburg. Audi baut seinen ersten rein elektrisch angetriebenen Geländewagen in Belgien. In dem Werk in Brüssel solle 2018 die Serienfertigung beginnen, teilte die VW-Tochter am Mittwoch mit. Eine Studie des Modells, dessen Batterieladung mehr als 500 Kilometer reichen soll, hatte der deutsche Oberklassehersteller unter den Namen etron Quattro Concept auf der Frankfurter Automesse IAA präsentiert.

Auch der ebenfalls zu Volkswagen gehörende Sportwagenbauer Porsche plant einen rein elektrischen Wagen mit dieser Reichweite. Damit will Volkswagen dem aufstrebenden Elektroautopionier Tesla etwas entgegensetzen, der mit dem Model X bereits einen Elektro-SUV anbietet.

Um in Brüssel Platz für den Elektro-SUV zu schaffen, verlegt Audi die Produktion des Kleinwagens A1 ins spanische Martorell. Von dort muss der kompakte Q3 weichen und soll künftig in Györ in Ungarn vom Band rollen. Die Rochade lässt sich Audi Branchenkennern zufolge einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Die Investitionen in Brüssel würden im Gegenzug von der belgischen Regierung mit einem zweistelligen Millionenbetrag subventioniert, berichtete das "Handelsblatt".

Das Werk in Brüssel erhält zudem eine eigene Batteriefertigung und soll damit eine Schlüsselrolle für den Ausbau der Elektromobilität von Volkswagen bekommen. Die Batterie-Zellen sollen die beiden koreanischen Elektrokonzerne Samsung SDI und LG Chem liefern. LG Chem baut der Zeitung zufolge zu diesem Zweck derzeit eine große Fabrik bei Breslau und investiere 300 Mio. Euro in das Projekt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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