Audi hat weiter Absatzrekord für 2015 im Visier

Ingolstadt - Die VW-Tochter Audi peilt trotz konjunktureller Unsicherheiten und wachsenden Wettbewerbsdrucks in diesem Jahr weiter einen Absatzrekord an. 2015 sollten deutlich mehr Automobile der Marke Audi ausgeliefert werden als im Vorjahr, bekräftigte das Unternehmen am Montag in Ingolstadt.

Dadurch dürfte sich der Umsatz des Unternehmens von zuletzt fast 54 Mrd. Euro in Abhängigkeit von den konjunkturellen Rahmenbedingungen moderat erhöhen, hieß es. 2014 hatte Audi 1,74 Mio. Fahrzeuge verkauft.

Die Zahlen des ersten Quartals waren bereits weitgehend bekannt. Demnach kletterte der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 14,7 Mrd. Euro. Unter dem Strich verdiente Audi 1,097 Mrd. Euro, nach 1,028 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Auslieferungen der Marke mit den vier Ringen legten im ersten Quartal um gut 6 Prozent auf 438.229 Fahrzeuge zu.

Audi-Chef Rupert Stadler hatte sich vorgenommen, bis 2020 den Erzrivalen BMW an der Spitze der Oberklassehersteller abzulösen. Das Ziel, bis 2020 auch die Marke von zwei Mio. verkauften Autos zu knacken, will er schon früher schaffen, doch hatte er offengelassen, wann genau es soweit sein soll. BMW hatte bereits 2014 mehr als 2 Mio. Autos ausgeliefert.

Zu den Wachstumsplänen von Audi sollen auch Investitionen von 24 Mrd. Euro bis zum Jahr 2019 beitragen. Der Fokus liegt dabei auf technischen Innovationen und neuen Modellen - bis 2020 soll die Modellpalette auf 60 Automobile wachsen. Die VW-Tochter beschäftigt weltweit mehr als 80.000 Menschen, 58.000 davon in Deutschland. In diesem Jahr plant der Autobauer weltweit 6.000 Einstellungen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen