Audi steigert Absatz trotz Diesel-Skandal

Audi hat seinen Absatz dank neuer Modelle und der hohen Nachfrage in Europa und den USA gesteigert. Die VW-Tochter verkaufte im September weltweit 170.900 Fahrzeuge, ein Plus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Ingolstädter am Donnerstag mitteilten.

Auch im zuletzt schwächelnden China-Geschäft zeigte sich ein Lichtblick. Der Diesel-Skandal spiegelte sich in den Absatzzahlen noch nicht wider. Experten zufolge dürften eventuelle Auswirkungen auf den Absatz erst in einigen Wochen oder Monaten sichtbar werden.

In China legten die Verkäufe im vergangenen Monat um 2,9 Prozent auf 53.095 Wagen zu. Das reichte allerdings nicht aus, um die Rückgänge der Vormonate auszugleichen. Von Januar bis September verkaufte Audi auf seinem größten Einzelmarkt mit 414.411 Fahrzeugen 0,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Wegen des schwächelnden China-Geschäfts hatte der Hersteller im Sommer seine Absatzprognose zurückgeschraubt. Im Gesamtjahr will Audi weltweit zwischen 1,79 und 1,81 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Von Januar bis September steigerte die Marke mit den vier Ringen den weltweit Absatz um 3,8 Prozent auf knapp 1,35 Millionen Fahrzeuge.

"Unser Wachstum in Europa zeigt, dass neue Modelle zusätzliches Volumen generieren", sagte der scheidende Vertriebschef Luca de Meo, der künftig die VW-Tochter Seat führt. Auch dank des starken Anlaufs des neuen Audi Q7 habe der Autobauer den stärksten September-Absatz der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Bis Mitte 2016 will Audi 15 weitere neue oder überarbeitete Modelle in die weltweiten Märkte bringen. "Das wird weiteren Schub für unseren Absatz bringen", sagte de Meo.

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter