Auch Österreich von Eurofighter-Panne betroffen

(Reuters) - Von der Panne beim Eurofighter ist auch Österreich betroffen. Der Hersteller Airbus habe bereits im August vor Mängeln am Rumpf des Kampfjets gewarnt, teilte das österreichische Bundesheer am Mittwoch mit. Der Fehler sei bei routinemäßigen Untersuchungen ans Licht gekommen. Er führe dazu, dass ein Bauteil des Fliegers nur 2000 Flugstunden und nicht wie vorgesehen 6000 Flugstunden halte. Dieses Problem bestehe auch bei den 15 Eurofightern des Bundesheeres. Anlass zur Sorge bestehe aber nicht: "Die Flugsicherheit der Eurofighter ist aktuell nicht betroffen", erklärte das Bundesheer. Sollten die österreichischen Kampfflieger weiterhin so häufig zum Einsatz kommen wie derzeit, dürfte das Problem "erst in 15 Jahren zu Folgen am Flugzeug führen".

Zuvor hatte "Spiegel Online" berichtet, der Eurofighter-Hersteller Airbus habe den Abnehmerländern geraten, das Flugzeug weniger als bisher einzusetzen und die jährliche Flugzeit auf 1500 Stunden zu halbieren. Der Defekt könne möglicherweise zur Instabilität des Fliegers führen. Die Bundeswehr habe daraufhin die Abnahme von neuen Eurofighter-Jets gestoppt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro