Auch Investmentfonds an Telekom Srbija interessiert

Interesse am Erwerb der Telekom Srbija haben neben der Telekom Austria und der Deutschen Telekom sowie einer russischen Firma auch rund zehn Investitionsfonds bekundet, darunter vier US-amerikanische. Das berichtete die Tageszeitung "Blic" am Montag auf ihrem Internetportal, nachdem am Sonntag die Frist für die unverbindliche Angebote abgelaufen war.

"Blic" zufolge dürfte die Telekom Austria aber selbst kein verbindliches Angebot einreichen, das Angebot soll vielmehr von der TA-Mutter America Movil kommen.

Der serbische Staat, der an der Telekom Srbija mit 58,11 Prozent beteiligt ist, hat noch nicht beschlossen, welchen Anteil er verkaufen will und zu welchem Preis. Laut "Blic" dürfte der Preis wie beim Privatisierungsversuch vor vier Jahren erneut ein Problem werden. Damals war der Wert der Telekom Srbija auf 2,2 Mrd. Euro geschätzt worden. Die derzeitigen Angebote würden nicht annähernd diesem Preis entsprechen, will die Tageszeitung nun wissen.

2011 war der einzige Bieter, die Telekom Austria, nicht bereit, 1,4 Mrd. Euro für einen 51-prozentigen Anteil zu bezahlen. Der Verkauf scheiterte damals.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch