Auch Investmentfonds an Telekom Srbija interessiert

Interesse am Erwerb der Telekom Srbija haben neben der Telekom Austria und der Deutschen Telekom sowie einer russischen Firma auch rund zehn Investitionsfonds bekundet, darunter vier US-amerikanische. Das berichtete die Tageszeitung "Blic" am Montag auf ihrem Internetportal, nachdem am Sonntag die Frist für die unverbindliche Angebote abgelaufen war.

"Blic" zufolge dürfte die Telekom Austria aber selbst kein verbindliches Angebot einreichen, das Angebot soll vielmehr von der TA-Mutter America Movil kommen.

Der serbische Staat, der an der Telekom Srbija mit 58,11 Prozent beteiligt ist, hat noch nicht beschlossen, welchen Anteil er verkaufen will und zu welchem Preis. Laut "Blic" dürfte der Preis wie beim Privatisierungsversuch vor vier Jahren erneut ein Problem werden. Damals war der Wert der Telekom Srbija auf 2,2 Mrd. Euro geschätzt worden. Die derzeitigen Angebote würden nicht annähernd diesem Preis entsprechen, will die Tageszeitung nun wissen.

2011 war der einzige Bieter, die Telekom Austria, nicht bereit, 1,4 Mrd. Euro für einen 51-prozentigen Anteil zu bezahlen. Der Verkauf scheiterte damals.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"