Auch Großbank HSBC stellt sich auf Strafe im Devisenskandal ein

(APA/Reuters) - Auch die britische Großbank HSBC stellt sich auf eine Strafe im Devisenskandal ein. Für den Fall seien 378 Mio. Dollar (301,8 Mio. Euro) zurückgelegt worden, teilte das Institut am Montag mit. Zuletzt hatten unter anderem schon Barclays und die Royal Bank of Scotland für eine mögliche Buße Vorsorge getroffen.

Insidern zufolge könnten bei den Verhandlungen mit britischen Aufsichtsbehörden sechs Institute auf eine Gesamtstrafe von rund 1,5 Mrd. Pfund (1,91 Mrd. Euro) kommen. Händler der Banken sollen den Devisenmarkt zu ihren Gunsten manipuliert haben.

Der um Sonderfaktoren bereinigte Vorsteuergewinn von HSBC fiel im dritten Quartal unterdessen um 12 Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar. Hauptgrund dafür waren höhere Kosten.

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