Auch Deutsche Telekom an serbischer Telekom interessiert

Neben der Telekom Austria ist auch die Deutsche Telekom an der Übernahme der Mehrheit an der zum Verkauf stehenden Telekom Srbija interessiert. Beide Konzerne spielen Milliardengebote durch, schreibt Reuters unter Berufung auf Insider.

Auf Basis des für 2015 erwarteten Betriebsgewinns (Ebitda) von 400 Mio. Euro wäre das gesamte serbische teilstaatliche Unternehmen mit bis zu 2 Mrd. Euro bewertet.

Die Telekom Austria hat Medienberichten zufolge Interesse an der zum Verkauf stehenden Telekom Srbija. Laut Reuters will sich der heimische Konzern Verkaufsunterlagen besorgen, laut "WirtschaftsBlatt" (Dienstag) haben die Österreicher bereits eine Absichtserklärung (Letter of Intent) abgegeben. Die Telekom wollte die Berichte gegenüber der APA nicht kommentieren.

Die serbische Regierung hat den 58-prozentigen Staatsanteil an der Telekom Srbija zum Verkauf gestellt. Bis 2. August können unverbindliche Angebote eingereicht werden.

Serbien wollte sein Telekomunternehmen bereits im Jahre 2011 privatisieren. Einziger Bieter war damals die Telekom Austria. Da die Österreicher aber nur 1,1 Mrd. Euro für den 51-Prozent-Anteil zahlen wollten, die Regierung jedoch 1,4 Mrd. Euro verlangte, scheiterte der Deal.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor