Auch Dänemark stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Kopenhagen/Istanbul (APA/Reuters) - Dänemark setzt alle Exporte von Waffen und Militärausrüstung nach Saudi-Arabien aus. Die Entscheidung sei in Absprache mit anderen EU-Staaten wegen der Tötung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi und der Lage in Jemen getroffen worden, teilte das dänische Außenministerium am Donnerstag mit.

Die Aussetzung der Exporte betrifft den Angaben zufolge auch sogenannte Dual-use-Güter, die sowohl im zivilen Bereich als auch militärisch genutzt werden können. Auch Deutschland hatte jüngst seine Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien vorübergehend ausgesetzt. Außerdem kündigte die deutsche Regierung Einreisesperren gegen 18 saudi-arabische Staatsangehörige an, die mutmaßlich in den Fall Khashoggi verwickelt sind. Dieser für den Schengenraum geltende Schritt werde auch von Österreich mitgetragen, hieß es am Dienstag aus dem Außenministerium.

US-Präsident Donald Trump erklärte, er halte trotz einer eventuellen Verstrickung des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in die Ermordung Khashoggis an der engen Partnerschaft mit dem Königreich fest. Dafür erntete Trump scharfe Kritik, selbst aus seinen eigenen Reihen. Der US-Geheimdienst CIA geht Medienberichten zufolge davon aus, dass der Kronprinz hinter der Tat steht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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