Auch Bergbau-Stahl-Mitarbeiter bekommen 3 Prozent mehr Lohn/Gehalt

Wien (APA) - Nach der gestrigen Einigung für einen neuen KV in der Metalltechnischen Industrie in der sechsten Runde haben nun auch die 17.000 Bergbau-Stahl-Beschäftigten einen neuen Kollektivvertrag. Dieser orientiert sich am KV der Metalltechnischen Industrie, teilten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am Freitag mit. Es gibt also ein Lohn- bzw. Gehaltsplus von 3 Prozent.

Auch Lehrlinge erhalten ein Plus von 3 Prozent. Es gibt auch rahmenrechtliche Verbesserungen. So werden Karenzzeiten künftig in vollem Ausmaß auf Vorrückungen angerechnet und die Auslandsreisediäten für Europa schrittweise erhöht, bis das inländische Niveau erreicht wird.

Nach der gestrigen Einigung für 130.000 Mitarbeiter ging es noch an Verhandlungen für weitere vier Fachverbände der Metallindustrie mit insgesamt rund 55.000 Beschäftigten, darunter Bergbau-Stahl. Traditionell wird wie bei den Kollegen der Metalltechnischen Industrie abgeschlossen.

Gerade ebenso am Laufen sind die KV-Verhandlungen für die rund eine halbe Million Arbeitnehmer im Handel.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren