AUA sucht 100 Piloten: Spezielles Angebot für Air-Berlin-Kollegen

Wien/Schwechat/Berlin (APA) - Die heimische Lufthansa-Tochter AUA sucht aktuell 100 Piloten und bietet besonders Air-Berlin-Flugzeugführern an, nach Wien zu wechseln. "Austrian hat harte Zeiten hinter sich und befindet sich auf einem guten Weg, wir haben derzeit großen Bedarf an Pilotinnen und Piloten", heißt es in dem Angebot. Grund sei, dass viele bei der AUA tätige Nachwuchsflugzeugführer zur Lufthansa wechseln würden.

"Die Luftfahrt in Europa befindet sich in einer turbulenten Phase, eine sehr schwierige Situation für alle Betroffenen", spricht die AUA auf ihrer Karriereseite Air-Berlin-Kollegen mit Erfahrung an. Das Angebot richtet sich an Piloten, die in den letzten sechs Monate im aktiven Flugdienst waren und innerhalb der letzten zwölf Monate eine Lizenzüberprüfung durchgeführt haben, teilte Austrian Airlines (AUA) am Freitag mit. Neben fertig Ausgebildeten werden aber auch angehende Piloten ohne Flugerfahrung eingeladen, sich zu bewerben.

Gestern wurde verkündet, dass die AUA-Mutter Lufthansa mehr als die Hälfte der Flotte der insolventen Konkurrentin Air Berlin übernehmen soll, darunter auch die Austro-Tochter Niki. Auch bis zu 3.000 der rund 8.000 Air-Berlin-Beschäftigten sollen zum Lufthansa-Konzern wechseln.

London/Berlin/Schwechat (APA/dpa) - Die EU-Wettbewerbshüter haben für die Übernahme von Teilen der insolventen Fluglinie Air Berlin durch Easyjet grünes Licht gegeben. Der Zusammenschluss werde ohne Auflagen genehmigt, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Bei der Übernahme der bisherigen Air Berlin-Tochter Niki wiederum sieht der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus nur noch die Lufthansa im Rennen.
 

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Easyjet darf Air Berlin-Teile übernehmen - Warnung vor Niki-Insolvenz

Rom (APA) - Die Explosion in der Gasstation im niederösterreichischen Baumgarten könnte die Gaspreise in die Höhe treiben. Die Gaspreise seien steigend, dieser Trend könnte sich wegen des Unfalls in Baumgarten festigen, betonte der Chef des italienischen Energiekonzerns Eni, Claudio Descalzi.
 

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Explosion in Gasstation - ENI-Chef rechnet mit Gas-Preiserhöhungen

Innsbruck (APA) - Eine nicht alltägliche Allianz aus ÖVP, Grünen und FPÖ wird im Dezemberlandtag gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag einbringen, womit der Ausstieg aus der Glyphosatnutzung in Tirol eingeleitet werden soll. Unter anderem heißt es darin, dass die Landesregierung prüfen soll, ob es landesrechtliche Möglichkeiten gibt, einen vollständigen Ausstieg aus der Anwendung in Tirol zu ermöglichen.
 

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Glyphosat - ÖVP, Grüne und FPÖ bringen Ausstieg in Tiroler Landtag