AUA droht Streik: Airline versteht Gesprächsabbruch nicht

Wien/Schwechat (APA) - Im AUA-Gehaltsstreit, bei dem nun auch ein Streik nicht ausgeschlossen ist, kann die Airlineführung den Abbruch der Verhandlungen nicht verstehen. Bis Donnerstagabend habe es konstruktive Gespräche mit Gewerkschaft und Betriebsrat gegeben, sagte Unternehmenssprecher Peter Thier am Freitag gegenüber der APA.

"Wir sind von der Unterbrechung der Gespräche überrascht und können sie in keinster Weise nachvollziehen", so Thier. "Wir fordern sie auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

Der Sprecher verwies darauf, dass in einigen Punkten bereits eine Einigung erfolgt sei. Laut Thier hat die Airline bei der Anhebung der Gehälter bereits nachgebessert, nun sollen nicht die Gehaltstabellen sondern die Ist-Gehälter um die Inflation von 2,1 Prozent erhöht werden.

Bei den Einstiegsgehältern der Flugbegleiter soll es eine "deutliche Anhebung" geben, das habe die AUA bereit zugesagt. Auch wenn die 1.533 Euro brutto im Monat "über dem Markt" liegen, wie Thier sagte, "ist uns klar geworden, dass die Einstiegsgehälter in der Kabine überproportional angehoben gehören". Die Einmalzahlung in der Höhe von 1,4 Prozent gehe mit einer Arbeitszeitflexibilisierung einher, sagte Thier.

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