AUA verpasst sich neuen Markenauftritt und wird "rot-weiß-roter"

Wien/Schwechat - Austrian Airlines (AUA) hat sich nach dem Rückkehr in die Gewinnzone einen neuen Markenauftritt verpasst und will noch "rot-weiß-roter" werden. Das Hellblau am Bauch der Flugzeuge wird durch die Grußformel "Servus" ersetzt, die hellblaue Farbe an Triebwerken wird rot, teilte die AUA am Donnerstag mit. Neben Miami und Mauritius soll "in Kürze" eine weiteres Fernziel vorgestellt werden.

Zum Schriftzug "Austrian" kommt ein "my" dazu. "myAustrian" soll die österreichische Identität und die neue Wahlmöglichkeit beim Service betonen, sagte Pressesprecher Peter Thier zur APA. Die AUA startet im Herbst gemeinsam mit den Konzernairlines Lufthansa und Swiss ein neues Tarifkonzept, dass mehr Wahlfreiheit bei Zusatzleistungen vorsieht. Im billigsten Tarif ist dann kein Koffer mehr inkludiert.

Bis Jahresende soll vorerst eine Handvoll Flieger umlackiert sein. Das erste Flugzeug im neuen Design, ein Airbus A321, hat heute, Donnerstag, die Lackiererei verlassen und fliegt um 17.35 Uhr von Wien nach Mailand. Daneben soll auch das Innenleben der Flieger überarbeitet werden, auch hier fällt die Farbe Hellblau weg.

Auf die feierliche Präsentation, bei der auch neue - ebenfalls "rot-weiß-rotere" - Uniformen vorgestellt werden sollten, wurde wegen des Flugzeugabsturzes bei der Schwestergesellschaft Germanwings verzichtet.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"