AUA im März mit 3,9-prozentigem Passagierplus - Auslastung schwächer

Wien/Schwechat/Frankfurt (APA) - Die Lufthansa-Tochter Austrian Airline (AUA) hat im März 819.000 Passagiere befördert - ein Plus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch im ersten Quartal, von Jänner bis März, gab es einen Zuwachs von 3,7 Prozent auf mehr als zwei Millionen Fluggäste. Die Flieger waren aber schwächer ausgelastet.

Grund für den Anstieg der Passagierzahl war der Ausbau des Nachbarschaftsverkehrs zwischen Österreich und Deutschland, den die AUA kürzlich von der deutschen Konzernmutter übernommen hat. Ursprünglich wäre geplant gewesen, dass die neue Konzern-Billigschiene Eurowings mit AUA-Personal fliegt, was sich aber rechtlich als schwierig herausgestellt hatte. Im März 2016 hat sich die Zahl der AUA-Flüge um 4,7 Prozent erhöht.

Die Auslastung der Flugzeuge, der sogenannte Sitzladefaktor, hat sich aber um 2,3 Prozentpunkte auf 73,3 Prozent verschlechtert. Im gesamten ersten Quartal 2016 ging die Auslastung um 2 Prozentpunkte auf 71,2 Prozent zurück.

Bei den Schwester-Airlines im Lufthansa-Konzern waren die Flugzeuge besser besetzt. In der gesamten Lufthansa-Gruppe betrug die Auslastung 76,5 Prozent (-1 Prozentpunkt). Am vollsten waren die Eurowings-Flieger (77,8 Prozent, +4,6 Prozentpunkte).

Die Passagierzahl im Konzern stieg im Ostermonat März um 4 Prozent auf 8,4 Millionen, davon entfielen 4,9 Millionen auf die Lufthansa Passage, knapp 1,4 Millionen auf die Schweizer Swiss und 1,3 Millionen auf Eurowings. Die AUA ist somit, gemessen an der Passagierzahl, die kleinste Airline im Konzern, wie aus am Montag veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"