AUA-KV-Verhandlungen auf Eis - Betriebsversammlung am 6. Dezember

Wien/Schwechat (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen bei der AUA liegen derzeit "auf Eis", sagte Bord-Betriebsratschef Rainer Stratberger am Donnerstag zur APA. Am kommenden Mittwoch (6.12.) werde es eine Betriebsversammlung geben, bei der die Mitarbeiter "über den Status quo informiert" werden und "über die gemeinsame Vorgangsweise beraten werden soll".

Wie lange die Betriebsversammlung dauern wird, lasse sich nicht abschätzen, aber Stratberger rechnet mit einer sehr regen Beteiligung. Auch über die möglichen Beschlüsse will er nicht spekulieren. Dass es dadurch zu Behinderungen des Flugverkehrs kommt, will Stratberger "weder ein- noch ausschließen".

Stratberger hatte schon früher das Eröffnungsangebot der AUA für die Kollektivvertragsverhandlung als "Schlag ins Gesicht" bezeichnet und die Darstellung der Vorteile des Pakets durch die Unternehmensführung als schwer irreführend eingeschätzt. Auch jetzt fürchtet er, dass das Unternehmen "mit Verhandlungsinhalten manipulativ an die Öffentlichkeit gehen wird". Aus Sicht Stratbergers nutzt Lufthansa ihre "Monopolstellung" am Flughafen Wien nicht nur bei Ticketpreisen, sondern auch in der Personalpolitik aus.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne