AUA-KV-Verhandlungen auf Eis - Betriebsversammlung am 6. Dezember

Wien/Schwechat (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen bei der AUA liegen derzeit "auf Eis", sagte Bord-Betriebsratschef Rainer Stratberger am Donnerstag zur APA. Am kommenden Mittwoch (6.12.) werde es eine Betriebsversammlung geben, bei der die Mitarbeiter "über den Status quo informiert" werden und "über die gemeinsame Vorgangsweise beraten werden soll".

Wie lange die Betriebsversammlung dauern wird, lasse sich nicht abschätzen, aber Stratberger rechnet mit einer sehr regen Beteiligung. Auch über die möglichen Beschlüsse will er nicht spekulieren. Dass es dadurch zu Behinderungen des Flugverkehrs kommt, will Stratberger "weder ein- noch ausschließen".

Stratberger hatte schon früher das Eröffnungsangebot der AUA für die Kollektivvertragsverhandlung als "Schlag ins Gesicht" bezeichnet und die Darstellung der Vorteile des Pakets durch die Unternehmensführung als schwer irreführend eingeschätzt. Auch jetzt fürchtet er, dass das Unternehmen "mit Verhandlungsinhalten manipulativ an die Öffentlichkeit gehen wird". Aus Sicht Stratbergers nutzt Lufthansa ihre "Monopolstellung" am Flughafen Wien nicht nur bei Ticketpreisen, sondern auch in der Personalpolitik aus.

London (APA/Reuters) - Der höchste monatliche Budgetüberschuss seit 18 Jahren könnte die britische Regierung zur Lockerung ihres Sparkurses verleiten. Die Einnahmen übertrafen im Juli die Ausgaben um zwei Milliarden Pfund (2,24 Mrd. Euro), wie aus am Dienstag veröffentlichten Daten hervorgeht.
 

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Britischer Staatshaushalt mit größtem Überschuss seit dem Jahr 2000

Wien (APA) - Die Erzdiözese Wien mit ihren 633 Pfarrgemeinden hat im Vorjahr einen Jahresüberschuss von 13.300 Euro erwirtschaftet. Zwar waren die Ausgaben mit 131,8 Mio. Euro höher als die Einnahmen von 130,2 Mio. Euro, weshalb vor dem Betriebsergebnis eigentlich ein Minus steht. Dank Veranlagungen und Zinserträgen steht aber unterm Strich trotzdem ein Plus, wie die "Kathpress" am Dienstag berichtete.
 

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Erzdiözese Wien erzielte im Vorjahr 13.300 Euro Jahresüberschuss

Bagdad (APA/Reuters) - Die ehemaligen Kriegsgegner Irak und Iran sind wirtschaftlich so eng verbunden, dass die von den USA gegen den Iran verhängten Sanktionen die Regierung in Bagdad in große Probleme stürzen könnten. Ministerpräsident Haider al-Abadi ist in einer schwierigen Lage. Schließlich hat US-Präsident Donald Trump allen Ländern mit harten Konsequenzen gedroht, sollten sie weiter mit dem Iran Handel treiben.
 

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Irak will USA um Ausnahmen von Sanktionen gegen Iran bitten