AT&T bereit für Zugeständnisse bei Time-Warner-Kauf

Washington (APA/Reuters) - Der US-Mobilfunker AT&T verhandelt nach Reuters-Informationen mit den US-Kartellwächtern über mögliche Zugeständnisse für die geplante Übernahme des Medienkonzerns Time Warner. AT&T sei dazu in Gesprächen mit dem Justizministerium, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen. Laut "WSJ" erwägt das Ministerium ein Verbot der Fusion. Demnach seien beide Seiten von einer Einigung weit entfernt.

Beim US-Justizministerium war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht erhältlich. Ein AT&T-Sprecher sagte lediglich, derartige Zusammenschlüsse würden regelmäßig genehmigt, weil Verbraucher profitierten und kein Konkurrent vom Markt verschwinde. "Diese Transaktion dürfte keine Ausnahme sein."

Mit der Übernahme im Volumen von 85,4 Mrd. Dollar (73,5 Mrd. Euro) will sich AT&T unabhängiger vom Mobilfunkgeschäft machen, wo kleinere Rivalen wie die Telekom-Tochter T-Mobile US und Sprint Druck ausüben.

Time-Warner-Aktionäre zeigten sich von den Nachrichten am Donnerstag erschrocken: Die Papiere fielen um 4,6 Prozent, AT&T gaben ein Prozent nach.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien