AT&S beschließt Emission einer Hybridanleihe

Leoben (APA) - Die börsennotierte AT&S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft will eine Hybridanleihe begeben. Auf Basis der heute durch den Aufsichtsrat erteilten Genehmigung werde - abhängig von den Marktbedingungen - eine tief nachrangige Anleihe mit unbegrenzter Laufzeit und einer vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeit nach fünf Jahren begeben, teilte die AT&S am Dienstag mit.

Das Emissionsvolumen soll zumindest im hohen zweistelligen Millionen-Bereich liegen. Die Emission soll sich mit einem Mindestzeichnungsvolumen von 100.000 Euro ausschließlich an institutionelle Investoren richten, ein Retailangebot werde nicht erfolgen. Das tatsächliche Emissionsvolumen werde nach einer Investoren-Roadshow festgelegt. Details wie der Gesamtnennbetrag, der Emissionspreis und der Kupon werden danach im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens ermittelt.

Die Emission soll voraussichtlich noch im November 2017 abgeschlossen werden. Der Emissionserlös soll dazu verwendet werden, das strategische Investitionsprogramm des Leiterplattenherstellers zu unterstützen. Darüber hinaus soll die Kapitalbasis von AT&S gestärkt, die Bilanzstruktur durch ein nach IFRS definiertes Eigenkapitalinstrument optimiert und die bestehende Investorenbasis weiter diversifiziert werden, heißt es in der Aussendung.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne