AT&S baut oststeirisches Werk Fehring um rund 10 Mio. Euro aus

Fehring/Leoben (APA) - Der börsenotierte Leiterplattenhersteller AT&S baut sein Werk im oststeirischen Fehring und somit in einer der strukturschwächeren Regionen der Steiermark aus: Investiert werden rund 10 Mio. Euro, woraus auch rund 70 neue Arbeitsplätze resultieren, wie am Freitag beim Spatenstich mitgeteilt wurde. Investiert wird in Anwendungen für autonomes Fahren, Luftfahrt sowie Medizintechnik.

Der Zubau wird rund 1.200 Quadratmeter groß. Gefertigt wird ab März 2019 vor allem für den automotiven Bereich, nämlich Hochfrequenz-Leiterplatten für Anwendungen im Bereich autonomes Fahren wie etwa Sensoren zur Abstandsmessung. Darüber hinaus werden gemeinsam mit dem AT&S-Standort in Leoben Produkte für die zivile Luftfahrt hergestellt und auch Leiterplatten für Medizintechnik-Anwendungen. In Fehring arbeiten laut AT&S rund 370 Beschäftigte.

Investiert wird nicht nur in Fehring, sondern auch in Nanjangud nahe der indischen Mikroelektronik- und IT-Hochburg Bangalore. Dort werden rund 30 Mio. Euro eingesetzt. Die dortige Produktion soll im Mai 2018 gestartet werden. Beide Werke werden in enger Abstimmung und synergetisch die entsprechenden Kompetenzen weiter ausbauen, hieß es.

"Mit dieser Technologieerweiterung und dem Zubau werden rund 70 neue Arbeitsplätze geschaffen", sagte AT&S Vorstandsvorsitzender Andreas Gerstenmayer. Damit werde der Standort innerhalb der AT&S-Gruppe nachhaltig abgesichert, was auch ein starkes Zeichen für die industrielle Entwicklung der Region Südoststeiermark sei. Man habe dazu auch die Unterstützung des Landes Steiermark erhalten.

ÖVP-Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl nannte AT&S "einen wesentlichen steirischen Leitbetrieb, der mit seinen Forschungsprojekten und Produkten viel zur positiven Entwicklung der heimischen Wirtschaft beiträgt". In der Tat investiert das Hochtechnologie-Unternehmen in einer Region, die nach wie vor nicht mit einer großen Zahl von hochwertigen Industriearbeitsplätzen gesegnet ist.

Für Heinz Moitzi, Operations-Vorstand von AT&S zähle vor allem Qualifikation. Die in Fehring eingesetzte Fertigungstechnik sei eine hervorragende Chance für die Mitarbeiter, ihre Qualifikation weiter zu verbessern. Das betreffe insbesondere das Thema Automatisierung.

AT & S ist nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Leiterplatten und IC-Substraten. Das Unternehmen hat zwei Produktionsstandorte in Österreich sowie Werke in Indien (Nanjangud), China (Schanghai, Chongqing) sowie Südkorea (Ansan nahe Seoul). Beschäftigt wurden im Geschäftsjahr 2016/17 im Jahresdurchschnitt 9.526 Mitarbeiter. AT&S hat in den ersten drei Quartalen 2017/18 seine Ergebnisse praktisch durch die Bank gesteigert.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren