Atrium und Meinl Bank wollen sich mit Anlegern in Holland vergleichen

Atrium, Nachfolgegesellschaft der Meinl-Immobilienfirma Meinl European Land (MEL), will sich die in den Niederlanden eingebrachte Sammelklage vom Hals schaffen und hat einem Vergleich zugestimmt. Auch die Meinl Bank ist mit im Boot. Gemeinsam nehmen die Firmen rund 60 Mio. Euro in die Hand. Geschädigte Anleger sollen zwischen 1,5 und 70 Prozent ihres Schadens ersetzt bekommen.

Die Firmen gehen von rund 10.000 betroffenen Anlegern aus, wie sie am Dienstagnachmittag mitteilen. Am Vergleich können alle teilnehmen, die bis 21. Juni 2014 eine Klage eingebracht oder sich dem Meinl-Strafverfahren als Privatbeteiligte angeschlossen haben.

Atrium und die Meinl Bank wollen auch jene Kunden, die der Prozessfinanzierer Advofin vertritt, zum Vergleich bewegen. Advofin winkte aber in einer ersten Reaktion gegenüber der APA bereits ab. Der Prozessfinanzierer vertritt mehr als 5.000 Anleger mit einem Schadensvolumen von 200 Mio. Euro.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert