Atomkonzern Areva will 1.500 Stellen in Deutschland streichen

Der verlustreiche französische Atomkonzern Areva will in Deutschland fast ein Drittel aller Stellen streichen. Bis 2017 sollten 1.500 Jobs wegfallen, darunter auch befristete Stellen, kündigte eine Sprecherin am Mittwoch auf den Tag genau vier Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima an.

Das Unglück führte in der gesamten Branche zu Umbrüchen. E.ON spaltet sich auf und gab am Mittwoch mit 3,2 Mrd. Euro den höchsten Verlust der Firmengeschichte bekannt. Areva kam im vergangenen Jahr sogar auf einen Verlust von fast 5 Mrd. Euro.

Bereits 2011 hatte Areva in Deutschland 1.500 Menschen gekündigt. Derzeit sind in Deutschland 5.100 Menschen angestellt. Weltweit beschäftigt der vom Staat kontrollierte Konzern 45.000 Personen. Areva kämpft seit der Fukushima-Katastrophe mit schwindenden Absatzzahlen seiner Meiler. Erst in der vergangenen Woche hatte der Konzern daher einen umfassenden Sparkurs angekündigt.

Der Hauptsitz von Areva in Deutschland befindet sich im bayerischen Erlangen. Dort arbeiten Firmenangaben zufolge 3.315 Menschen. Weitere größere Standorte sind Offenbach und Karlstein.

München/San Francisco (APA/dpa) - Der neue Uber-Chef Dara Khosrowshahi hat bei seinem ersten Auftritt in Europa einen klaren Neuanfang beim umstrittenen Fahrdienst-Vermittler versprochen. In der Zukunft werde Uber nur noch für verantwortungsvolles Wachstum stehen, sagte Khosrowshahi am Montag auf der Innovationskonferenz DLD in München.
 

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Uber-Chef verspricht Neuanfang und Wachstum

Liezen (APA) - Die Tatschl Privatstiftung aus Liezen in der Steiermark, der die 2012 insolvente Tatschl & Söhne Speditions und Transport GmbH zum Teil gehörte, hat am Montag am Landesgericht Leoben einen Insolvenzantrag eingebracht. Die Stiftung ist nach einem verlorenen Rechtsstreit mit der Raiffeisen Landesbank Steiermark (RLB) mit mehr als 3 Mio. Euro überschuldet, teilte der AKV mit.
 

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Obersteirische Tatschl Privatstiftung mit 3,22 Mio. Euro überschuldet

Houston (Texas) (APA/Reuters) - Der Ölfeldausrüster Halliburton profitiert vom Schieferöl-Boom in den USA. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal um 50 Prozent auf 5,9 Mrd. Dollar (4,81 Mrd. Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte. Vor allem in Nordamerika, wo Halliburton 55 Prozent der Erlöse erwirtschaftet, lief es rund. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn lag bei 53 Cent je Aktie und damit über den vom Markt erwarteten 46 Cent.
 

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Halliburton besser als erwartet - Legt für US-Steuerreform zurück