Atomgespräche - Chinesischer Außenminister Wang in Wien eingetroffen

Wien - Bei der Wiener Mammutrunde im Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran ist der chinesische Außenminister Wang Yi als letzter Chefdiplomat der 5+1-Gruppe am Montag zu den Gesprächen im Wiener Palais Coburg dazugestoßen. Zuvor war er von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Wiener Flughafen begrüßt worden.

Am siebenten Verhandlungstag wollen die fünf UNO-Vetomächte plus Deutschland mit dem Iran bis zur Deadline, die am heutigen Montag um Mitternacht ausläuft, eine Lösung im elf Jahre andauernden Konflikt rund um die iranische Urananreicherung erzielen. Da sich in den vergangenen Stunden immer mehr abzeichnete, dass bis Mitternacht kein endgültiges umfassendes Abkommen möglich sein wird, wurden bereits am Sonntagabend mögliche Alternativen diskutiert.

Möglich wären ein neuerlicher Zwischendeal oder eine Verlängerung der Frist, um ein Scheitern der heiklen Gespräche zu verhindern. Der iranische Außenminister und Chefverhandler Mohammad Javad Zarif traf sich in der Früh mit seinem chinesischen Amtskollegen, um ihn über den aktuellen Stand der Meetings zu informieren. Im Laufe des Montagvormittag sind weitere bi- und trilaterale Gespräche sowie eine "Elefantenrunde" mit allen Beteiligen geplant.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte