Atomgespräche - Chinesischer Außenminister Wang in Wien eingetroffen

Wien - Bei der Wiener Mammutrunde im Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran ist der chinesische Außenminister Wang Yi als letzter Chefdiplomat der 5+1-Gruppe am Montag zu den Gesprächen im Wiener Palais Coburg dazugestoßen. Zuvor war er von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Wiener Flughafen begrüßt worden.

Am siebenten Verhandlungstag wollen die fünf UNO-Vetomächte plus Deutschland mit dem Iran bis zur Deadline, die am heutigen Montag um Mitternacht ausläuft, eine Lösung im elf Jahre andauernden Konflikt rund um die iranische Urananreicherung erzielen. Da sich in den vergangenen Stunden immer mehr abzeichnete, dass bis Mitternacht kein endgültiges umfassendes Abkommen möglich sein wird, wurden bereits am Sonntagabend mögliche Alternativen diskutiert.

Möglich wären ein neuerlicher Zwischendeal oder eine Verlängerung der Frist, um ein Scheitern der heiklen Gespräche zu verhindern. Der iranische Außenminister und Chefverhandler Mohammad Javad Zarif traf sich in der Früh mit seinem chinesischen Amtskollegen, um ihn über den aktuellen Stand der Meetings zu informieren. Im Laufe des Montagvormittag sind weitere bi- und trilaterale Gespräche sowie eine "Elefantenrunde" mit allen Beteiligen geplant.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne