Atomgespräche - Chinesischer Außenminister Wang in Wien eingetroffen

Wien - Bei der Wiener Mammutrunde im Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran ist der chinesische Außenminister Wang Yi als letzter Chefdiplomat der 5+1-Gruppe am Montag zu den Gesprächen im Wiener Palais Coburg dazugestoßen. Zuvor war er von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Wiener Flughafen begrüßt worden.

Am siebenten Verhandlungstag wollen die fünf UNO-Vetomächte plus Deutschland mit dem Iran bis zur Deadline, die am heutigen Montag um Mitternacht ausläuft, eine Lösung im elf Jahre andauernden Konflikt rund um die iranische Urananreicherung erzielen. Da sich in den vergangenen Stunden immer mehr abzeichnete, dass bis Mitternacht kein endgültiges umfassendes Abkommen möglich sein wird, wurden bereits am Sonntagabend mögliche Alternativen diskutiert.

Möglich wären ein neuerlicher Zwischendeal oder eine Verlängerung der Frist, um ein Scheitern der heiklen Gespräche zu verhindern. Der iranische Außenminister und Chefverhandler Mohammad Javad Zarif traf sich in der Früh mit seinem chinesischen Amtskollegen, um ihn über den aktuellen Stand der Meetings zu informieren. Im Laufe des Montagvormittag sind weitere bi- und trilaterale Gespräche sowie eine "Elefantenrunde" mit allen Beteiligen geplant.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen