Atomenergiebehörde begrüßt Durchbruch in Verhandlungen mit Iran

Die Internationale Atomenergiebehörde hat den Durchbruch in den Verhandlungen mit dem Iran begrüßt. Nach einer Einigung auf ein endgültiges Abkommen und der Zustimmung des Gouverneursrates stehe die IAEA bereit, die Umsetzung der Vereinbarungen zu überwachen, erklärte Generaldirektor Yukiya Amano.

Die Islamische Republik sowie die USA, China, Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland hatten sich am Donnerstag im schweizerischen Lausanne auf Eckpunkte für eine Beschränkung des iranischen Atomprogrammes geeinigt. Im Gegenzug sollen Wirtschaftssanktionen gegen das Land aufgehoben werden. Viele Einzelheiten sind offen. Sie sollen bis zum 30. Juni geklärt werden. Experten gehen davon aus, dass der schwierigste Teil der Verhandlungen noch bevorsteht.

Aus sunnitisch geprägten Golfstaaten gab es zunächst keine Reaktion auf die Einigung. Sie sehen den schiitischen Iran als Rivalen in der Region. Aus Israel kam dagegen scharfe Kritik: Es sei realitätsfern, die Vereinbarungen zu feiern, sagte Geheimdienstminister Juval Steinitz. Der Iran habe in der Atomfrage keine Zugeständnisse gemacht und sei eine Bedrohung für Israel und andere Staaten im Nahen Osten.

Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung und Forschung Atombomben zu entwickeln. Die Führung in Teheran hat dies stets zurückgewiesen.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs