Atomenergiebehörde begrüßt Durchbruch in Verhandlungen mit Iran

Die Internationale Atomenergiebehörde hat den Durchbruch in den Verhandlungen mit dem Iran begrüßt. Nach einer Einigung auf ein endgültiges Abkommen und der Zustimmung des Gouverneursrates stehe die IAEA bereit, die Umsetzung der Vereinbarungen zu überwachen, erklärte Generaldirektor Yukiya Amano.

Die Islamische Republik sowie die USA, China, Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland hatten sich am Donnerstag im schweizerischen Lausanne auf Eckpunkte für eine Beschränkung des iranischen Atomprogrammes geeinigt. Im Gegenzug sollen Wirtschaftssanktionen gegen das Land aufgehoben werden. Viele Einzelheiten sind offen. Sie sollen bis zum 30. Juni geklärt werden. Experten gehen davon aus, dass der schwierigste Teil der Verhandlungen noch bevorsteht.

Aus sunnitisch geprägten Golfstaaten gab es zunächst keine Reaktion auf die Einigung. Sie sehen den schiitischen Iran als Rivalen in der Region. Aus Israel kam dagegen scharfe Kritik: Es sei realitätsfern, die Vereinbarungen zu feiern, sagte Geheimdienstminister Juval Steinitz. Der Iran habe in der Atomfrage keine Zugeständnisse gemacht und sei eine Bedrohung für Israel und andere Staaten im Nahen Osten.

Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung und Forschung Atombomben zu entwickeln. Die Führung in Teheran hat dies stets zurückgewiesen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma