Atom-Deal - Verhandlungen stocken in der Endphase

Im Atomstreit zwischen der 5+1-Gruppe und dem Iran erweisen sich die letzten Meter vor einer Einigung als schwierig. Kurz vor Ablauf der Deadline am heutigen Dienstag um Mitternacht gab es Verhandlerkreisen zufolge nach einer langen Nachtsitzung im Wiener Palais Coburg Ernüchterung. Der Hauptstreitpunkt ist demnach weiterhin die Sanktionsaufhebungsfrage. Eine Verlängerung gilt als wahrscheinlich.

Die Außenminister der fünf UN-Vetomächte (USA, Frankreich, Großbritannien, Russland und China) plus Deutschland ringen mit ihrem iranischen Amtskollegen Mohammad Javad Zarif um ein endgültiges Vertragspapier das rund 80 Seiten lang ist und fünf Anhänge beinhaltet. Darin soll festgestellt werden, dass der Iran dem Westen glaubhafte und überprüfbare Garantien dafür gibt, dass sein Atomprogramm ausschließlich friedlich ist. Im Gegenzug will die internationale Staatengemeinschaft die schmerzhaften Wirtschaftssanktionen gegen Teheran suspendieren.

"Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir entweder erneut verlängern und weiterverhandeln oder alles hinschmeißen" erklärte ein westlicher Diplomat am Dienstag in der Früh gegenüber der APA. Im Laufe des Tages sollen die technischen Arbeiten am Vertragstext fortgesetzt und parallel dazu politische Gespräche zur Bereinigung der Diskrepanzen geführt werden.

New York/Seattle (APA/AFP) - Hundert Anrainer haben gegen den geplanten neuen Firmensitz des Internetkonzerns Amazon im New Yorker Stadtteil Queens demonstriert. Amazon zahle keine Steuern, bekomme aber Subventionen in Milliardenhöhe, hieß es auf einem Plakat. Für die Bewohner werde dagegen kein Geld investiert, "die Züge funktionieren immer noch nicht". Auch viele Lokalpolitiker nahmen an der Demonstration am Mittwoch teil.
 

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Demonstration gegen neuen Firmensitz von Amazon in New York

Washington/New York (APA/dpa) - Staranleger Warren Buffett ist mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway in großem Stil bei der größten US-Bank JPMorgan Chase eingestiegen. Im dritten Quartal kaufte die Investment-Holding des 88-jährigen Börsengurus mehr als 35 Millionen Aktien des Geldhauses und baute so eine Beteiligung im Wert von rund vier Milliarden Dollar (rund 3,55 Mrd. Euro) auf.
 

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Buffett steigt bei JPMorgan ein

Wien/Wals (APA) - Der heimische Baukonzern Porr hat die ehemalige Tschechien-Tochter des insolventen Baukonzerns Alpine gekauft. Vereinbart wurde die Abtretung aller Anteile der Alpine Bau CZ a.s. an die börsennotierte österreichische Porr im August. Nach der Freigabe durch die Wettbewerbshüter gab es nun das Closing.
 

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Porr hat tschechische Alpine übernommen