Atom-Deal - Verhandlungen stocken in der Endphase

Im Atomstreit zwischen der 5+1-Gruppe und dem Iran erweisen sich die letzten Meter vor einer Einigung als schwierig. Kurz vor Ablauf der Deadline am heutigen Dienstag um Mitternacht gab es Verhandlerkreisen zufolge nach einer langen Nachtsitzung im Wiener Palais Coburg Ernüchterung. Der Hauptstreitpunkt ist demnach weiterhin die Sanktionsaufhebungsfrage. Eine Verlängerung gilt als wahrscheinlich.

Die Außenminister der fünf UN-Vetomächte (USA, Frankreich, Großbritannien, Russland und China) plus Deutschland ringen mit ihrem iranischen Amtskollegen Mohammad Javad Zarif um ein endgültiges Vertragspapier das rund 80 Seiten lang ist und fünf Anhänge beinhaltet. Darin soll festgestellt werden, dass der Iran dem Westen glaubhafte und überprüfbare Garantien dafür gibt, dass sein Atomprogramm ausschließlich friedlich ist. Im Gegenzug will die internationale Staatengemeinschaft die schmerzhaften Wirtschaftssanktionen gegen Teheran suspendieren.

"Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir entweder erneut verlängern und weiterverhandeln oder alles hinschmeißen" erklärte ein westlicher Diplomat am Dienstag in der Früh gegenüber der APA. Im Laufe des Tages sollen die technischen Arbeiten am Vertragstext fortgesetzt und parallel dazu politische Gespräche zur Bereinigung der Diskrepanzen geführt werden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro