Atom-Deal - Verhandlungen stocken in der Endphase

Im Atomstreit zwischen der 5+1-Gruppe und dem Iran erweisen sich die letzten Meter vor einer Einigung als schwierig. Kurz vor Ablauf der Deadline am heutigen Dienstag um Mitternacht gab es Verhandlerkreisen zufolge nach einer langen Nachtsitzung im Wiener Palais Coburg Ernüchterung. Der Hauptstreitpunkt ist demnach weiterhin die Sanktionsaufhebungsfrage. Eine Verlängerung gilt als wahrscheinlich.

Die Außenminister der fünf UN-Vetomächte (USA, Frankreich, Großbritannien, Russland und China) plus Deutschland ringen mit ihrem iranischen Amtskollegen Mohammad Javad Zarif um ein endgültiges Vertragspapier das rund 80 Seiten lang ist und fünf Anhänge beinhaltet. Darin soll festgestellt werden, dass der Iran dem Westen glaubhafte und überprüfbare Garantien dafür gibt, dass sein Atomprogramm ausschließlich friedlich ist. Im Gegenzug will die internationale Staatengemeinschaft die schmerzhaften Wirtschaftssanktionen gegen Teheran suspendieren.

"Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir entweder erneut verlängern und weiterverhandeln oder alles hinschmeißen" erklärte ein westlicher Diplomat am Dienstag in der Früh gegenüber der APA. Im Laufe des Tages sollen die technischen Arbeiten am Vertragstext fortgesetzt und parallel dazu politische Gespräche zur Bereinigung der Diskrepanzen geführt werden.

New York (APA/AFP) - Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel strebt ein besseres Verhältnis zu den USA an - trotz der seit 1962 von den USA gegen sein Land verhängten Sanktionen.
 

Newsticker

Kubanischer Präsident strebt besseres Verhältnis zu USA an

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Wegen der US-Sanktionen gegen den Iran und drohender Zahlungsausfälle hat Volvo seine LKW-Montage in dem Land gestoppt. "Mit all diesen Sanktionen und allem, was die Vereinigten Staaten eingeführt haben (...), funktioniert das Bankensystem im Iran nicht. Wir können nicht bezahlt werden", sagte Volvo-Sprecher Fredrik Ivarsson am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.
 

Newsticker

Volvo stoppt LKW-Produktion im Iran

Frankfurt (APA/dpa) - Die Finanzaufsicht Bafin fordert von der Deutschen Bank mehr Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Deutschlands größtes Geldhaus sei am 21. September angewiesen worden, "angemessene interne Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen und Allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten", teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag mit.
 

Newsticker

Bafin fordert von Deutscher Bank mehr Anstrengungen gegen Geldwäsche