Atom-Deal - Tag der Entscheidung?

Im Atomstreit zwischen der 5+1-Gruppe und dem Iran könnte nach einem über zweiwöchigen Verhandlungsmarathon am Montag im Wiener Palais Coburg die Entscheidung fallen. Nachdem es im 13 Jahre andauernden Konflikt zuletzt eine Annäherung gegeben hatte, sollen letzte politische Hindernisse durch ein Außenministertreffen überwunden werden.

In den vergangenen Stunden haben sich US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohammad Javad Zarif mit ihren Regierungen in Washington und Teheran abgesprochen. Letzte Streitpunkte waren zuletzt die Modalitäten und der Zeitplan für die Aufhebung der Sanktionen und des UN-Waffenembargos gegen Teheran. Auch hier soll es Fortschritte gegeben haben. Ein iranischer Diplomat meinte am Montag gegenüber der APA, dass man bereits "fünf Meter vor dem Ziel" sei. Dieser letzte Abschnitt werde aber der schwierigste, fügte er hinzu.

Neben Kerry und Zarif befinden sich auch bereits ihre Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Russland Frank-Walter Steinmeier, Laurent Fabius und Sergej Lawrow sowie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini in Wien. Die Runde komplettieren sollen der britische Außenminister Philip Hammond und sein chinesischer Kollege Wang Yi. Unklar war, wann und ob die ehemalige EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, die als Barometer für einen bevorstehenden Deal gilt, nach Österreich kommt.

Wie die APA aus informierten Kreisen erfuhr, hat Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) als Gastgeber der Atomgespräche bereits das Austria Center für eine Zeremonie nach einem etwaigen Deal vorbereiten lassen.

Im Konflikt geht es darum, dass die Islamische Republik dem Westen glaubhafte und überprüfbare Garantien dafür abgibt, dass es keine Atomwaffen entwickelt und Atomenergie nur friedlich nutzt. Der 5+1-Gruppe gehören die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland an.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro